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Geodaten schaffen Transparenz im Tourenmanagement

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Am Beispiel der Software Pro-GBIM der Pronetwork Deutschland GmbH wird deutlich, was Geomarketing-Software technisch leisten kann. Pro-GBIM ist ein geografisches Informationssystem, das verschiedene Schnittstellen zu Datenbanken und Reporting-Tools beinhaltet und relevante Daten auf verschiedenen Karten abbildet.

Standardmäßig arbeitet das Programm mit Microsoft-Map-Point-Karten, aber durch eine individuell und flexibel programmierbare Schnittstelle lassen sich auch andere Karten, beispielsweise von Vermessungs- oder Katasterämtern, integrieren. Pro-GBIM ist modular als Framework konzipiert. Daher muss jeder Anwender nur die Module einsetzen, die er tatsächlich benötigt – das macht das System besonders kostengünstig.

Pro-GBIM seit August 2008 bei TIP Services im Einsatz

Das an vielerlei Bedürfnisse und Formate anpassbare Programm wird seit August 2008 bei dem Lkw-Leasingunternehmen Transport International Pool (TIP Services) eingesetzt. TIP Services gehört zu GE Equipment Services, einer Sparte des amerikanischen Mischkonzerns General Electric. Zur Flotte des Unternehmens zählen 80 000 Lkw, die in ganz Europa vermietet werden. Mit der Software Pro-GBIM optimiert TIP unter anderem den Pannenservice für seine Fahrzeuge. Ein Callcenter bearbeitet jeden Monat rund 1 500 Pannenfälle. Lkw-Fahrer, die Hilfe benötigen, rufen an und geben den Vorfall und ihren Standort durch. Das Callcenter beauftragt dann umgehend eine nahe gelegene Partner-Werkstatt mit der Reparatur.

Karten sind übersichtlicher als Zahlenkolonnen

Alle Pannenfälle und die entsprechenden Anfahrts- und Reparaturzeiten der Werkstätten gibt das Callcenter in Excel-Tabellen an den Road Side Manager von TIP, Jamie Harrison, weiter, bei dem Pro-GBIM automatisch die vom Callcenter erstellten Excel-Tabellen importiert und daraus leicht verständliche und übersichtliche Diagramme erstellt.

Anhand der auf Karten abgebildeten Geodaten kann Jamie Harrison Lücken im Servicenetz schnell identifizieren. Er sieht auf einen Blick, wo es zu viele oder zu wenige Werkstätten gibt, wie lange die Anfahrtszeiten zu den jeweiligen Pannen waren und ob die Lkw in bestimmten Gebieten besonders häufig liegen bleiben. Er kann sich beispielsweise auch anzeigen lassen, welches Gebiet eine Werkstatt in einer Fahrzeit von 30 Minuten abdecken kann oder wie groß das komplette Einzugsgebiet einer Werkstatt ist. Daraus kann Harrison ableiten, wo er neue Werkstätten als Vertragspartner gewinnen muss, um so Warte- und Servicezeiten zu optimieren.

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