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Im Rahmen von Moges sollen Methoden zum fahrerseitigen Erfassen der Sendungsgeometrien durch Aufnahme von Bildern oder Filmen entwickelt, erprobt und bewertet werden.
Die Fahrer der Abholfahrzeuge sollen in diesem Zuge mit marktüblichen Handheld-Computern mit Kamera ausgestattet werden, mit denen die Sendungsgeometrien durch ein „Abfilmen“ der Packstücke erkannt und vermessen werden. Der manuelle Aufwand für den Fahrer ist sehr gering, während die nachfolgenden Prozessschritte vollautomatisch ablaufen.
Fahrzeugkapazität optimal nutzen
Die aufgenommenen Bilder werden auf dem Handheld grob vermessen, vorverarbeitet und per Datenfunk (WLAN, UMTS oder GPRS) auf einen Zentralrechner übertragen. Dort entstehen 3D-Modelle der Packstücke, mit denen die Sendungsgeometrie genau berechnet werden kann. Die daraus resultierenden Abmessungen werden im nächsten Schritt an das Transport-Management-Systeme (TMS) übergeben.
In der Disposition stehen die Informationen dadurch frühzeitig für das Entladen im Nahverkehr und die Planung des Fernverkehrs zur Verfügung. Die Kapazität der Fahrzeuge kann optimal genutzt werden.
Dadurch sinken die gefahrenen Kilometer und die CO2-Emmissionen gehen zurück. Mit Moges sollen auch die bisher in einzelnen Umschlagbetrieben eingesetzten stationären Anlagen ersetzt werden. Diese sind teuer und erlauben wegen der hohen Auftragslast nur Stichproben.
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