Elektromobilität Gruber Logistics setzt ersten E-Truck für Siemens ein

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Gruber Logistics fährt für Siemens längst mit LNG und mit Bio-LNG. Jetzt kommt ein rein elektrisch betriebener Lkw hinzu, der in einem Radius von 100 Kilometern um das Leipziger Werk für Niederspannungs-Schaltanlagen verkehrt. Sein Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Gruppenbild zur „Begrüßung“ des E-Trucks von Gruber Logistics im Leipziger Werk von Siemens Smart Infrastructure.(Bild:  Siemens/Jens Schlüter)
Gruppenbild zur „Begrüßung“ des E-Trucks von Gruber Logistics im Leipziger Werk von Siemens Smart Infrastructure.
(Bild: Siemens/Jens Schlüter)

Zwischen dem Südtiroler Transportdienstleister Gruber Logistics und Siemens besteht eine langjährige Partnerschaft, die den Fokus seit jeher auf die Durchführung emissionsreduzierter Transporte setzt. So nutzt Siemens für die etablierte Route zwischen Berlin und Frankfurt am Main einen LNG-Truck von Gruber Logistics. Ein Lkw der Südtiroler, der mit Bio-LNG betrieben wird, findet Einsatz auf der Strecke zwischen Gütersloh und der hessischen Metropole. Durch den neuen, vollständig elektrisch betriebenen Scania-E-Lkw „P230 B6×2*4NB“ (Reichweite 250 Kilometer) im Siemens-Werk Leipzig und dessen Umfeld wird nun erstmals nicht nur emissionsreduziert, sondern emissionsfrei transportiert. Die Ladeleistung des eingesetzten Scania-Lkw liegt bei 297 Kilowattstunden (brutto), wie zu erfahren war.

Die Implementierung des Elektro-Trucks für das Leipziger Siemens-Werk setzt einen neuen Standard für ressourcenschonende Logistik.

Felix Kunath, Executive Director Business Unit Full Truck Load bei Gruber Logistics

Darüber hinaus, sagt Manager Kunath, verfolge Gruber Logistics eine Nachhaltigkeitsstrategie, die den Einsatz von alternativen Kraftstoffen wie B100, HVO oder Bio-LNG fokussiert. Aktuell werden von dem Logistiker für 40 Prozent seiner Transporte alternative Kraftstoffe eingesetzt. Dazu setze das Unternehmen verstärkt auf multimodale Lösungen – etwa 30 Prozent der Transporte werden auf die Schiene verlagert – und erreiche durch Netzwerk- und Frachtoptimierung eine sogenannte Ladungssättigung von 95 Prozent für Less-than-full-truck-(LTL-)Sendungen.

Der Logistikleiter im Siemens-Werk Leipzig, Martin Fricke, ergänzt: „Wir freuen uns, in unserer Nachhaltigkeitsstrategie wieder einen Schritt nach vorne gemacht zu haben und sind stolz darauf, als Hersteller von Niederspannungs-Schaltanlagen Lösungen für die E-Mobilität bieten zu können.“ (bm)

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