Pionierarbeit HGK Shipping entwickelt Europas erstes Gastankschiff

Quelle: HGK Shipping 2 min Lesedauer

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Mit der Konstruktion eines, wie betont wird, gänzlich neuen Schifftyps setzt die HGK Shipping einen weiteren Meilenstein für Europas Binnenschifffahrt. Das Projekt trägt den Namen Pioneer.

HGK Shipping treibt die Entwicklung von Europas erstem Gastankschiff für den Transport von kalt verflüssigtem Ammoniak und verflüssigtem Kohlendioxid in einem wegweisenden Pionierprojekt voran. Hier mehr dazu ... (Bild:  HGK Shipping)
HGK Shipping treibt die Entwicklung von Europas erstem Gastankschiff für den Transport von kalt verflüssigtem Ammoniak und verflüssigtem Kohlendioxid in einem wegweisenden Pionierprojekt voran. Hier mehr dazu ...
(Bild: HGK Shipping)

Die HGK Shipping unterstützt mit dem avisierten Bau einer ganz neuen, revolutionären Schiffsreihe die europäischen Bestrebungen zur Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, wie es heißt. Mit diesen Gastankschiffen schaffe das Unternehmen für die Industrie ein verbessertes Transportangebot für kalt verflüssigtes Ammoniak (NH3) und verflüssigtes Kohlenstoffdioxid (L-CO2) auf Wasserstraßen. Damit will man schon heute den Weg für die logistischen Anforderungen an eine zukunftsfähige Binnenschifffahrt vorbereiten, so Steffen Bauer, CEO der HGK Shipping. Die prognostizierten Transportmengen für Wasserstoff und dessen Derivate sowie für Ammoniak und L-CO2 würden nicht ausschließlich über Pipelines befördert werden können. Deshalb will HGK Shipping dem Markt leistungsfähige Transportalternativen über den Verkehrsträger Wasserstraße anbieten.

Neues Gastankschiff hat deutlich mehr Platz

Das Schiffskonzept fokussiere sich auf die wichtigsten Transportgüter, mit denen die Energiewende bezüglich der Ver- und Entsorgung gemeistert werden könne. Gas, erklären die Schiffbauer, könne in der Binnenschifffahrt derzeit nur unter Druck verflüssigt von den Häfen ins Hinterland befördert werden. Mit dem Neubauprojekt, dessen Systeme auch für Küstenmotorschiffe ausgelegt ist, geschieht das aber in kalt verflüssigter Form, also bei Temperaturen von bis zu minus 33 Grad Celsius. So entfallen auch aufwendige Umschlagprozesse in den Häfen, die bisher auch noch Energie für das Erwärmen benötigten. Der Schiffstyp wurde speziell für Verkehre zwischen den ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) und dem rheinischen Hinterland entwickelt, wie es weiter heißt. Mit Abmessungen von 135 Metern Länge und 17,5 Metern Breite könne der Neubau im Vergleich zu existierenden Gastankschiffen deutlich mehr Volumen aufnehmen und befördern. Damit werde außerdem die Marktposition von HGK Shipping in Sachen europäischer Gastank-Schifffahrt gestärkt.

Unvermeidbare CO2-Mengen werden weggeschafft

Das Konzept sieht außerdem vor, dass die neuartigen Schiffe auch die zum Teil unvermeidbaren Kohlendioxidmengen aus den Produktionsstandorten der Industrie abtransportieren können. Das soll eben in flüssiger Form, also als L-CO2, stattfinden. In Fabriken und Häfen entstehen mittels der CCS-Methodik (die Abkürzung steht für Carbon Dioxide Capture and Storage) derzeit Umschlag- und Lagerkapazitäten für die angedachte geologische Speicherung des Kohlendioxids an geeigneten Orten. Darunter befinden sich auch ausgeförderte Ölspeicher und Erdgaslagerstätten. HGK Shipping hat übrigens mit internationalen Partnern am Konzept des neuartigen Gastankschiffs gearbeitet. Die bereits bei vorangegangenen Neubauten eingesetzten technischen Innovationen, wie das dieselelektrische Antriebskonzept und die Niedrigwasserbauweise, würden ebenso im neuen Modelltyp integriert.

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