Hafenmobilkrane Konecranes’ Größter für chilenischen Terminalbetreiber

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der Terminalbetreiber Iquique Terminal Internacional (ITI) spielt eine zentrale Rolle bei der Anbindung Chiles an die Welt. Derzeit befindet sich ein Hafenmobilkran Konecranes Gottwald ESP.10 auf seiner Reise an die Westküste von Südamerika, wo er noch im April die Arbeit aufnehmen soll.

Der neue Hafenmobilkran für den chilenischen Terminalbetreiber Iquique Terminal International wird mit zwei Twin-Lift-Teleskop-Spreadern ausgeliefert und ist mit rotierenden Spreadern beziehungsweise mit Motorgreifern auch für den Schüttgutumschlag einsetzbar.(Bild:  Konecranes)
Der neue Hafenmobilkran für den chilenischen Terminalbetreiber Iquique Terminal International wird mit zwei Twin-Lift-Teleskop-Spreadern ausgeliefert und ist mit rotierenden Spreadern beziehungsweise mit Motorgreifern auch für den Schüttgutumschlag einsetzbar.
(Bild: Konecranes)

In Häfen wird gehoben, umgeschlagen und bewegt. Das geschieht meistens mit klassischen, fest installierten Ship-to-Shore-(STS-)Kranen, aber auch mit mobilen Hafenkranen. Der chilenische Hafenterminalbetreiber Iquique Terminal Internacional S.A. (ITI) ganz im Norden von Chile hat im dritten Quartal des vergangenen Jahres einen Hafenmobilkran Konecranes Gottwald ESP.10 für den Containerumschlag an Schiffen der Super-Post-Panamax-Klasse bestellt. Der Hafenmobilkran – der größte im Portfolio von Konecranes – ist derzeit auf dem Weg von Europa nach Südamerika, wo er noch im April ausgeliefert werden soll. Super-Post-Panamax-Schiffe gehören zu den größten Containerschiffen und können in 22 Reihen bis zu neun übereinander gestapelte Container aufnehmen. Für das Be- und Entladen sind Krane mit großer Höhe beziehungsweise Reichweite erforderlich, weshalb sich ITI für die Anschaffung eines auf die individuellen Bedürfnisse der Chilenen zugeschnittenen Konecranes Gottwald ESP.10 entschieden hat.

Wir sind von der Technologie überzeugt und freuen uns darauf, unsere Umschlagskapazitäten zu erhöhen und Super-Post-Panamax-Schiffe effizient bedienen zu können.

Rodrigo Pommiez Aravena, General Manager ITI

Super-Post-Panamax-Schiffe, die ITI mit dem Neukauf bedienen will, gehören zu den größten Containerschiffen. Der große Arbeitsradius des neu angeschafften Krans ermöglicht das Handling auch gefüllter Container in der 22. Reihe. Durch den aus der Turmerweiterung um zehn Meter resultierenden höheren Auslegeranlenkpunkt lassen sich neun übereinander gestapelte Container erreichen. Die Turmkabine in 43 Metern Höhe bietet dem Kranfahrer eine ungehinderte Sicht auf den Arbeitsbereich, was Präzision und Sicherheit erhöht. Für den bequemen Zugang zur Turmkabine bietet der Kran einen Aufzug mit Platz für drei Personen.

Ein Besuch in Brasilien gibt den Ausschlag

Der neue Hafenmobilkran wird mit zwei Twin-Lift-Teleskop-Spreadern ausgeliefert. Er ist mit rotierenden Spreadern beziehungsweise mit Motorgreifern für den Schüttgutumschlag einsetzbar. Die Konecranes-Truconnect-Fernüberwachung stellt nach Angaben des Kranbauers alle wesentlichen Kran- und Betriebsdaten zur Verfügung. Diese werden auf dem Your-Konecranes-Webportal visualisiert, über das ITI die Kranleistung überwachen und Wartungsarbeiten planen kann.

Konecranes-Regional-Sales-Manager Alfredo Canibano Ramos: „ITI hat unsere ESP.10-Krane bei Super Terminais im brasilianischen Manaus in Aktion gesehen. Die Kranleistung hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen und dann zu diesem Auftrag geführt. Wir freuen uns, unsere Präsenz in Chile mit unserem größten Containerkran auszubauen, der gleichzeitig auch der größte Hafenmobilkran in Chile sein wird.“

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