Kreislaufwirtschaft HPE zieht positive Zwischenbilanz für Kreislaufsystem „HPECycle“

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die letzten zwölf Monate ist das Netzwerk zur Rücknahme und Wiederverwendung gebrauchter Paletten und Holzpackmittel nach Angaben des Bundesverbands Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen (HPE) um rund 70 Prozent gewachsen.

Diese Palette trägt das Kreislauf-Logo „HPECycle“ und ist außerdem mit einem QR-Code zur Nachverfolgung versehen.(Bild:  HPE)
Diese Palette trägt das Kreislauf-Logo „HPECycle“ und ist außerdem mit einem QR-Code zur Nachverfolgung versehen.
(Bild: HPE)

Das Kreislaufsystem „HPECycle“, das einjähriges Bestehen feiern darf, ermöglicht es Unternehmen, gebrauchte Paletten und andere Holzpackmittel regional bei gegenwärtig 46 teilnehmenden Partnerunternehmen abzugeben. Die Betriebe prüfen die zurückgenommenen Produkte, reparieren sie bei Bedarf und führen sie wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Ziel sei es nach Angaben des HPE, Holzpackmittel möglichst lange zu nutzen und so Ressourcen zu schonen. Neben dem Wachstum in der Fläche sei das System im vergangenen Jahr auch organisatorisch weiter ausgebaut worden. Die Kennzeichnung der standardisierten HC- und CP-Paletten sei vereinheitlicht worden, wie es heißt.

Ein gut erreichbares Netz an Sammelstellen ist das A und O für ein Kreislaufsystem. Deshalb liegt unser Fokus weiterhin auf dem Wachstum in der Fläche.

Marcus Kirschner, HPE-Geschäftsführer

Das Flächenwachstum sei wichtig, um das Sammelnetz immer enger ziehen zu können. Und auch im Hinblick auf die EU-Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) gehe es weiter voran, so HPE-Geschäftsführer Kirschner: „,HPECycle‘ soll perspektivisch als Organisation für Herstellerverantwortung etabliert werden, um den HPE-Mitgliedern und deren Kunden eine Branchenlösung bei den kommenden Regelungen bieten zu können.“

Per Handbuch fachgerecht reparieren

Laut HPE würden neue „HPECycle“-Reparaturhandbücher die fachgerechte Aufbereitung von Paletten erleichtern. In den Fokus rücke nun die Optimierung von Prozesssteuerung und Datenverfügbarkeit zur Menge der wiederverwendeten, reparierten und der Kaskadennutzung zugeführten Paletten und Holzpackmittel.

Kirschner abschließend: „Viele Sonderpaletten sind nach dem ersten Einsatz noch in sehr gutem Zustand. Wenn wir sie erneut verwenden, reduzieren wir Abfall, sparen Holz und verlängern die Kohlenstoffspeicherung im Produkt.“

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