Kollisionsrisiko im Schmalgang Patentierte Gangüberwachungshilfe

Quelle: Pressemitteilung von Hubtex 2 min Lesedauer

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Hubtex hat eine patentierte Gangüberwachungshilfe entwickelt: Ein System aus Lasersensoren, das überstehende Lasten frühzeitig erkennt, den Fahrer warnt und die Fahrgeschwindigkeit automatisch reduziert, so der Hersteller.

Sichtachsen im Schmalgang: Die Sensorik überwacht laut Hersteller die Regale und erkennt herausragende Lasten.(Bild:  Hubtex)
Sichtachsen im Schmalgang: Die Sensorik überwacht laut Hersteller die Regale und erkennt herausragende Lasten.
(Bild: Hubtex)

Für den Einsatz in Schmalganglagern stellt Hubtex ein lasersensorbasiertes Assistenzsystem vor. Nach Angaben des Herstellers erkenne das System Hindernisse im Fahrbereich, warne den Fahrer und senke bei Gefahr automatisch die Geschwindigkeit.

Herausforderung Schmalgang: Minimale Abstände, eingeschränkte Sicht

Hubtex Mehrwege-Seitenstapler kommen häufig in Schmalganglagern zum Einsatz. Um die Lagerkapazität optimal auszunutzen, werden die Fahrzeuge über Führungssysteme mit sehr geringen Sicherheitsabständen geführt: oft bleiben – so Hubetx – pro Seite weniger als 100 Millimeter. Das erhöhe die Flächeneffizienz, schränke die Sicht der Fahrer jedoch ein.

Besonders kritisch werde es, wenn Langgut schief eingelagert sei oder beim Auslagern eine Nachbarlast mitbewegt werde: In solchen Fällen ragen Teile in den Gang und seien aus der Kabine, vor allem auf der Aggregatseite, nicht immer rechtzeitig zu erkennen. Die Folge können Anfahrkontakte und teure Schäden an Chassis, Batterie, Kabine oder am Regal sein. Im Holz, Metall und allgemeinen Industriehandel mit hunderten Bewegungen pro Tag gehöre diese Konstellation zum Alltag.

Patentierte Lösung: Umfeldüberwachung mit laserbasierter Sensorik

Um diese Risiken zu reduzieren, habe Hubtex eine Gangüberwachungshilfe entwickelt, die den vertikalen Gefahrenbereich entlang der Regale überwacht und bei Bedarf automatisch reagiert. Das System arbeite mit Lidar Sensoren, die vertikale Ebenen im Fahrzeugumfeld auswerten.

Je nach Fahrzeugkonfiguration werden die Sensoren an geeigneten Positionen angebracht und scannen sowohl in Hauptfahrtrichtung als auch entgegen dieser Richtung. Dadurch lassen sich laut Hersteller herausragende Lasten frühzeitig erkennen – unabhängig davon, ob der Stapler vorwärts oder rückwärts in den Gang einfährt.

Der überwachte Bereich passe sich dynamisch an zentrale Parameter an: Geschwindigkeit, Hubhöhe und Konfiguration steuern die Größe der Schutzfelder. So entstehe eine präzise, bedarfsgerechte Erfassung potenzieller Kollisionszonen, ohne den Fahrer mit zusätzlichen Bedienhandlungen zu belasten. Die Gangüberwachungshilfe ersetze die Personenschutztechnik nicht, sondern ergänze sie um Kollisionsschutz bei aus dem Regal herausragenden Lasten.

Ab sofort verfügbar

Erkennt das System ein Hindernis, erfolge zunächst eine Warnung. Bei Bedarf reduziere die Steuerung automatisch die Fahrgeschwindigkeit, um den Anfahrkontakt zu vermeiden oder dessen Folgen zu minimieren. Ziel sei eine Assistenz, die die Aufmerksamkeit der Fahrer sinnvoll ergänzt und den Materialfluss in dichten Layouts stabil hält. „Unser Ziel war es, ein Assistenzsystem zu entwickeln, das den Fahrer aktiv unterstützt, ohne ihn zusätzlich zu belasten“, sagt Michael Röbig, Bereichsleiter Produktmanagement bei Hubtex. „Die Gangüberwachungshilfe erkennt gefährliche Situationen frühzeitig und kann bei Bedarf nicht nur warnen, sondern auch die Geschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch reduzieren.“

Das System ist ab sofort für die Phoenix Serie verfügbar und ergänzt bestehende Personenschutzscanner um den Schutz vor in den Gang hineinragenden Waren, so Hubtex. Der Hersteller informiert auf der kommenden Logimat in Halle 10, Stand 10C31, über die Gangüberwachungshilfe.

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