Paketwelle voraus! Hunderte von Millionen Pakete erwartet

Quelle: Pressemitteilung des BIEK 2 min Lesedauer

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Zwar ist das Weihnachtsgeschäft für die Paketbranche um wenige Prozent geringer als im letzten Jahr. Dennoch müssen rund 715 Millionen Pakete auf den Weg gebracht werden.

Vorbereitungen für die Paketflut bei der DHL: Trotz leichter Rückgänge erwartet die Branche rund 715 Millionen Sendungen zur Weihnachtszeit, wie der Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) meldet. Hier mehr Ergebnisse aus der zugrunde liegenden Studie.(Bild:  DHL)
Vorbereitungen für die Paketflut bei der DHL: Trotz leichter Rückgänge erwartet die Branche rund 715 Millionen Sendungen zur Weihnachtszeit, wie der Bundesverband Paket & Expresslogistik (BIEK) meldet. Hier mehr Ergebnisse aus der zugrunde liegenden Studie.
(Bild: DHL)

Für das Weihnachtsgeschäft (November und Dezember) rechnet der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) nun mit einem leichten Rückgang bei den KEP-Sendungen zwischen null und zwei Prozent. Doch insgesamt werden in Deutschland voraussichtlich knapp 715 Millionen KEP-Sendungen transportiert, was nur rund 10 Millionen weniger sind als zum Weihnachtsgeschäft 2022.

Weihnachtsgeschäft verlangt nach Verstärkung

Das jedenfalls ist ein Ergebnis einer Marktanalyse der KE-Consult Kurte&Esser GbR im Auftrag des BIEK. In der Weihnachtszeit werden dadurch an einem durchschnittlichen Zustelltag rund 14,5 Millionen Sendungen und zu Spitzenzeiten rechnerisch bis zu 20 Millionen an einem einzigen Tag in den Netzen der Paketdienstleister befördert, so die Folge. Um das hohe tägliche Sendungsvolumen zu bewältigen, werden auch wieder zusätzliche Arbeitskräfte und Fahrzeuge benötigt. Es sei damit zu rechnen, dass die KEP-Unternehmen auf rund 15.000 zusätzliche Arbeitskräfte zurückgreifen und bis zu 10.000 zusätzliche Fahrzeuge einsetzen werden.

Besondere Bedeutung kommt im November und Dezember 2023 erneut den Sendungen an private Haushalte (B2C-Sendungen) zu. Das prognostizierte Volumen der B2C-Sendungen liegt jetzt bei rund 400 Millionen und damit leicht über dem Volumen im Vorjahr (395 Millionen). Somit werden täglich (nicht nur an Spitzentagen) etwa 8 Millionen Sendungen an private Haushalte zugestellt.

Der Ausblick und damit ein Vergleich zum Vorjahr sei aber wegen der nach wie vor problematischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts, Preis- und Zinssteigerungen, Kaufkraftverluste und die geringere Konsumbereitschaft beeinflussen demnach das Weihnachtsgeschäft 2023 im KEP-Markt und erschweren eine verlässliche Prognose.

Das Jahr 2023 für die Paketdienstleister in Zahlen

Die KEP-Branche verzeichnet im ersten Halbjahr 2023 einen Rückgang des Sendungsvolumens von 1,5 Prozent. Dabei gingen die Paketsendungen um knapp ein Prozent zurück und die Express- und Kuriersendungen um rund sechs Prozent. Gleichzeitig war keine stärkere Erholung im B2C-Segment in den ersten Monaten zu beobachten. Im ersten Halbjahr 2023 wurden rechnerisch täglich etwas mehr als 13 Millionen KEP-Sendungen transportiert.

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im bisherigen Jahresverlauf sei für das gesamte Jahr 2023 mit rund 4,1 Milliarden Sendungen zu rechnen. Damit liegt der KEP-Markt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Auch ist ein Umsatz von 26,3 Milliarden Euro zu erwarten. Die genauen und detaillierten Ergebnisse zum KEP-Markt wird der BIEK dann im kommenden Juni im Rahmen der KEP-Studie 2024 der Öffentlichkeit präsentieren.

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