Unternehmenskultur Hybride Meetings sind laut Umfrage nicht sehr gefragt

Quelle: Pressemitteilung von Combine Consulting 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Laut einer aktuellen Combine-Umfrage unter Führungskräften sind hybride Meetings aus diversen Gründen nicht gerade beliebt. Lesen Sie hier, warum das so ist ...

Hybride Meetings, bei denen die Gesprächspersonen zum Teil physisch anwesend sind und andere per Video-Chat, sind in den letzten Jahren normal geworden. Doch eine Umfrage bringt ans Licht, dass viele Entscheider diese Art der Kommunikation kritisch sehen ...(Bild:  V. Sergione)
Hybride Meetings, bei denen die Gesprächspersonen zum Teil physisch anwesend sind und andere per Video-Chat, sind in den letzten Jahren normal geworden. Doch eine Umfrage bringt ans Licht, dass viele Entscheider diese Art der Kommunikation kritisch sehen ...
(Bild: V. Sergione)

Das Beratungsunternehmen Combine Consulting hat mit dem Marktforschungsinstitut Appinio eine Umfrage unter 180 Führungskräften zur hybriden Meeting-Kultur in deutschen Unternehmen durchgeführt. Dabei bemängelten die befragten Führungskräfte etwa viele technische Probleme, die regelmäßig auftauchen. Auch würden die sterile Atmosphäre und die begrenzten Möglichkeiten, verschiedene Teilnehmer einzubinden, kritisiert. Deshalb könne in hybriden Meetings nicht das volle Potenzial der Zusammenarbeit ausgeschöpft werden. Nur etwas über 25 Prozent der Befragten konnten keine Unterschiede zwischen der Qualität von analogen und hybriden Meetings erkennen.

Matthias Pietzcker, Geschäftsführer Combine Consulting, kommentiert: „Die Ergebnisse der Umfrage sind durchaus überraschend. Hybrides Arbeiten ist in den vergangenen Jahren zu einem großen Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Dennoch gibt es auch viele Stimmen, die diese Entwicklung skeptisch betrachten.“

Hybriden Meetings mangelt es vor allem an Übertragungsqualität

Besonders das fehlende Teamgefühl wurde demnach oft im Zusammenhang mit hybridem Arbeiten als negativ empfunden. Pietzcker erklärt: „Durch die Abnahme der persönlichen Zusammenarbeit vor Ort gehen auch ein Teil der Unternehmenskultur und der Teamspirit verloren.“ Als Hauptprobleme werden aber vor allem technische Schwierigkeiten identifiziert. Denn außer am Ton (36 Prozent) und am Bild (31 Prozent) hatten die meisten Befragten an der mangelnden Qualität der Internetverbindungen zu leiden – und zwar sowohl im Büro als auch dem Homeoffice (31 Prozent). In Sachen Etikette sehen die meisten Befragten außerdem Verbesserungspotenzial. So wurde von 42 Prozent bemängelt, dass die Besprechungen nicht pünktlich starten. Und rund ein Drittel wünsche sich, dass die Meetings seltener überzogen würden (30 Prozent). Nur 31 Prozent gaben an, dass es ihnen leicht fällt, sich an hybriden Meetings zu beteiligen. Ein gutes Drittel der Befragten hat aber große Probleme damit, sich in die Meetings einzubringen, wie es weiter heißt. „Hybride Meetings haben sich in den vergangenen zwei Jahren im Arbeitsalltag etabliert. Allerdings herrscht in der Ausgestaltung der Meetings noch eine gewisse Anarchie“, wie Pietzcker registriert. So wünsche sich knapp ein Viertel der befragten Führungskräfte klare Vorgaben zur Anwesenheitspflicht. Und über 30 Prozent sind für verbindliche Regeln, die es zu definieren gilt.

Bei hybriden Meetings gibt es häufig einen oder mehr „Verlierer“

Die oben genannten Aussagen gelten insbesondere für hybride Meetings, in denen kollaborativ zusammengearbeitet werden soll. Denn bei diesen gibt es oft einen Verlierer. Pietzcker erklärt: „Entweder konzentriert man sich zu sehr auf die physisch anwesenden Personen und lässt so die virtuell Teilnehmenden außer Acht, oder man schaut nur in die Kamera und auf den Monitor und vernachlässigt so die Teilnehmer vor Ort.“ Deshalb sei es hilfreich, im Rahmen einer Guideline ganz bewusst die Anlässe respektive Inhalte für virtuelle, physische oder hybride Formate zu formulieren.

Einige Randinformationen zur Durchführung der Umrage:

Für die Umfrage wurden 180 Teilnehmer befragt, die mindestens auf der mittleren Führungsebene beschäftigt sind und in Teil- oder Vollzeit arbeiten. Bei der Auswahl der Unternehmen wurde darauf geachtet, dass diese zumindest eine gewisse Zeit lang hybride Meetings angeboten und ihren Sitz in Deutschland haben. Den Entscheidern wurden elf geschlossene Fragen rund um den Themenkomplex hybride Meetings gestellt. In den befragten Unternehmen finden durchschnittlich 62 Prozent der Besprechungen hybrid statt. Zehn Prozent der Befragten gaben an, dass sogar über 90 Prozent ihrer Konferenzen hybrid abgehalten werden.

(ID:49750598)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung