Messepremiere Im November ist Dortmund Gastgeber der ersten Buildinx-Fachmesse

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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„BUILDINX – INNOVATIONS FOR LOGISTICS PROPERTIES“. Wenn die Eigenschreibweise in Versalien einen Vorgeschmack auf die Bedeutung dieser Messeneuheit geben soll, dann kommt vom 19. bis zum 21. November in Dortmund eine Business-Plattform zustande, auf der sich alles trifft, was in Sachen Logistik- und Industrieimmobilienwelt Rang und Namen hat.

Die Dortmunder Westfalenhallen werden vom 19. bis zum 21. November 2024 Schauplatz der ersten Fachmesse Buildinx sein. Gerade rechtzeitig, denn eine Studie rechnet für die Zeitspanne von 2025 bis 2028 mit einem deutlichen Plus bei der Nachfrage nach Logistikflächen.(Bild:  Messe Dortmund)
Die Dortmunder Westfalenhallen werden vom 19. bis zum 21. November 2024 Schauplatz der ersten Fachmesse Buildinx sein. Gerade rechtzeitig, denn eine Studie rechnet für die Zeitspanne von 2025 bis 2028 mit einem deutlichen Plus bei der Nachfrage nach Logistikflächen.
(Bild: Messe Dortmund)

Ganz so „hochtourig“ wie in der Einleitung dargestellt wird es im November in der Messe Dortmund wohl nicht zugehen – schließlich ist die „Buildinx“ ein nigelnagelneues Event, ein zartes Pflänzchen sozusagen, das erst einmal gehörig gegossen werden muss, um neben Branchenschwergewichten wie beispielsweise der Münchener Exporeal bestehen zu können. Neben den Big Playern, die durchaus auch in Dortmund zu finden sein werden, und zahlreichen Start-ups sprechen dort wichtige Organisationen wie die Bundesvereinigung Logistik (BVL), der Deutsche Brownfield Verband (DEBV) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) über zukünftige Logistikansiedlungen.

Wir können Logistikimmobilien künftig zuerst als Kraftwerke denken!

Prof. Dr. Alexander Nehm von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Eine Vision wäre nach den Worten von Prof. Nehm von der DHBW, dass bei neuen Projektvorhaben gerade bei den Kommunen der Beitrag von Logistikimmobilien zur Energiethematik im Vordergrund stehe. „Dann wird die Logistik vom Problemerzeuger – in puncto Energie und Flächenversiegelung – zum Problemlöser“, so der BWL-Professor.

Potenzial für die Energiewende ist da

Abseits von Behörden und staatlichen Institutionen werden sich aber auch jede Menge private Organisationen in Dortmund ein Stelldichein geben. So beispielsweise der paneuropäische Logistik- und Industrieimmobilienentwickler Baytree Logistics Properties, der im Vorjahr das Logistikzentrum „C3“ im Güterverkehrszentrum (GVZ) Bremen für BLG Logistics präsentiert hat. Oder Enviria, das sich als Anbieter für Solaranlagen neben Freiflächenanlagen vor allem auf die Ausstattung von Gewerbeimmobilien konzentriert, denn hier sei das Potenzial für die politisch angestrebte Energiewende am größten.

Cargobeamer aus Leipzig etwa wird zeigen, dass Nachhaltigkeit ein treibendes Geschäftsmodell sein kann. Für den kombinierten Verkehr präsentiert das Unternehmen Lösungen, wie man in Terminals sowohl kranbare als auch nicht kranbare Sattelauflieger umweltfreundlich über die Schiene transportieren kann. Angesichts der gestiegenen Energiekosten bietet Kübler besonders energiesparende Infrarot-Hallenheiztechnologie an, die eigenen Angaben zufolge weniger Energie als herkömmliche Hallenheizungen benötigt. Rudolf Hörmann dagegen ist ein deutsches Unternehmen für den Hallenbau, das sich auf die Realisierung von Gebäuden im Agrar- und Gewerbebau spezialisiert hat. Nachhaltigkeit werde auch hier auf Kundenseite stark nachgefragt: PV-Anlagen seien auf den Dächern von Logistikimmobilien längst keine Seltenheit mehr. Na dann: Auf nach Dortmund! (bm)

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