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Der Vorteil von einem umfangreichen und erprobten Baukastensystem liegt dem Unternehmen zufolge in der gesteigerten Effizienz für die Kunden. Zum einen, weil sich Lagerbetreiber so auf neue Bedingungen oder Produkte flexibel und schnell einstellen können. Und zum anderen wirkt sich das auch positiv auf die Investitionskosten des Kunden aus, je mehr standardisierte Komponenten zum Einsatz kommen.
Kleine Änderungen, große Wirkung
Bei den modular aufgebauten Regallösungen können schon kleine Änderungen ganz unterschiedliche Folgen nach sich ziehen. Die Durchlaufsysteme vom Typ Proflow hat Bito zum Beispiel so konzipiert, dass sie sich nach dem Baukastenprinzip auf individuelle Anforderungen im Lager einfach anpassen lassen. „Im Palettendurchlaufregal rollen die Paletten über geneigte Schwerkraftrollenbahnen von der Beschickungs- bis zur Entnahmeseite“, erklärt Dr. Bastian. „Werden jedoch sensible, höherwertige oder leicht zu beschädigende Produkte mit diesem Lagersystem gehandhabt, können sie zu Bruch gehen, denn die Paletten rollen im Kanal aufgrund der Neigung der Rollenbahnen gegeneinander.“ Die Gefahr ist besonders dann vorhanden, wenn die Ware über die Palette hinausragt. Für den Anwender kann das teuer werden. „Auf diese Problematik sind wir mithilfe unserer Kunden gestoßen“, sagt der Produktentwickler.
Umfangreiche Funktions- und Belastungsprüfungen
Im Technikzentrum führen die Ingenieure umfangreiche Funktions- und Belastungsprüfungen durch, fertigen Muster, ermitteln Kennwerte und diskutieren vor Ort – häufig gemeinsam mit dem Produktmanagement, dem Vertrieb oder dem Anwender. „Auf diese Weise ist unser Proflow-Active-System entstanden“, erinnert sich Dr. Bastian. Jeden Palettenplatz statten die Fachleute mit einem sogenannten Active-Roller aus. Diese intelligenten, motorisch angetriebenen Rollen unterstützt die Palette beim Anlaufen und bremst sie im Kanal ab. Beschädigungen sind dem Unternehmen zufolge damit ausgeschlossen.
Ständige Anpassung der Behälterlösungen
Eine weitere Disziplin sind die projektspezifischen Entwicklungen. „Alle unsere Regal- und Behälterlösungen hegen und pflegen wir“, sagt Dr. Bastian. „Wir passen sie zum Beispiel an neue Richtlinien an und optimieren unsere Fertigungsmöglichkeiten.“ Anpassungen erfolgen auch, weil sich die Anforderungen an die Ergonomie der Behälter ändern oder neue und verbesserte Werkstoffe auf den Markt kommen. Ein Produkt ist den Experten von Bito zufolge damit nie abgeschlossen. Für sie hängt der Erfolg eines Unternehmens in einem sich stetig wandelnden, globalen Markt erheblich davon ab, wie flexibel Hersteller auf veränderte Kundenbedürfnisse mit neuen Innovationen reagieren können. Zudem fordern Kunden zunehmend individuell auf sie zugeschnittene Produkte.
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