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Regal- und Behältersysteme Immer die passende Antwort parat

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Der Intralogistik-Anbieter Bito hat seine Produktentwicklung in drei Disziplinen eingeteilt und kann so frühzeitig auf Trends und branchenspezifische Anforderungen reagieren.

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Die intelligenten, motorisch angetriebenen Rollen des Proflow-Active-Systems sorgen dafür, dass Beschädigungen durch aufeinandertreffende Ladungsträger vermieden werden.
Die intelligenten, motorisch angetriebenen Rollen des Proflow-Active-Systems sorgen dafür, dass Beschädigungen durch aufeinandertreffende Ladungsträger vermieden werden.
(Bild: Bito)

Welchen Bedarf hat die Zielgruppe des Unternehmens? Was bietet die Konkurrenz in diesem Bereich? Wo gibt es im eigenen Haus neue Produktideen? An welchem Punkt seines Lebenszyklus befindet sich das bestehende Produkt? Welchen Nutzen bringt das? Mit diesen Fragen setzen sich die Experten bei Bito auseinander, um den Anwendern einen echten Mehrwert bieten zu können, wie Dr. Peter Bastian, Leiter Produktentwicklung bei dem Unternehmen, erklärt. Dabei nutzen die Entwickler nicht nur ihre langjährige Erfahrung und greifen auf ein umfassendes Know-how zurück, sie gehen bei ihrer Arbeit vor allem systematisch und methodisch vor. Deshalb besteht die Produktentwicklung bei Bito aus den drei Disziplinen Entwicklung von neuen Produkten für das Baukastensystem, projektspezifische Anpassungen und kundenspezifische Entwicklungen. Die zweite und dritte Disziplin bauen dabei auf der ersten auf. „Damit bringen wir neue Lösungen auf den Markt und verbessern permanent unsere bewährten Regal- und Behältersysteme“, sagt Dr. Bastian.

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Steigender Automatisierungsgrad

„Weil in der Intralogistik der Automatisierungsgrad stetig zunimmt, sind besondere Ansprüche an die Regal- und Behältertechnik gestellt“, betont der Entwicklungsleiter mit Blick auf die Entwicklung von neuen Produkten und Baukastensystemen. „Deshalb haben wir zum Beispiel mit der neuen Bitobox XL Motion eine Lösung speziell für automatisierte Lager entwickelt.“ Ein neuer Umlaufboden sorgt hier für eine hohe Stabilität und für minimale Laufgeräusche. „Um eine innovative Lösung wie den XL Motion zur Marktreife zu bringen, sind gute Ideen, viel Know-how, jede Menge Arbeit und ein reger Austausch mit den Anwendern äußerst wichtig“, beschreibt er den Prozess. „Neuerungen finden bei uns häufig in Zusammenarbeit mit den Kunden statt, aber auch im Austausch der Kollegen aus den unterschiedlichen Abteilungen.“

Intensive Marktbeobachtung

Ideen entstehen zudem durch Marktbeobachtungen sowie durch das Feedback der Anwender, die Behälter- und Regallösungen von Bito im Einsatz haben. Über ein dichtes Netz von Fachberatern sind die Meisenheimer mit den Kunden ständig in Kontakt. „Durch die intensive Kommunikation erfahren wir sehr schnell, wenn sich ein Anwender beispielsweise auf neue Wettbewerbssituationen oder veränderte Rahmenbedingungen einzustellen hat“, sagt Dr. Bastian. „Durch Gespräche, Rückmeldungen, Anfragen, aber auch Reklamationen wissen wir genau, welche Anforderungen in den verschiedenen Branchen bestehen, aber auch, was bei vorhandenen Anlagen verbessert werden könnte und wie sich der Markt verändert.“

Ausführliche Analysen

Die Ideen, mit denen sich ein deutlicher Mehrwert generieren lassen könnte, werden in regelmäßigen Meetings von den Experten aus den verschiedenen Fachbereichen analysiert. Dabei werden die Vorschläge bezüglich Investitionen und Chancen am Markt eingeschätzt. Die Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Kundengruppen- und Wertschöpfungsanalysen bilden die Basis für das Marketingkonzept. „Wir müssen Ideen zu Ende denken, nur dann können wir verstehen, welchen Nutzen sie für uns und den Anwender haben werden. Und nur so können wir auch die Wirtschaftlichkeit richtig einschätzen“, erklärt Dr. Bastian.

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