Hafenlogistik In Hamburg wird der digitale Exportprozess neu aufgesetzt

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Das 1997 von Dakosy gemeinsam mit der Hamburger Hafenwirtschaft eingeführte IT-System „ZAPP“ (Zoll-Ausfuhrüberwachung im Paperless Port) für den zollseitigen Exportprozess wird weiterentwickelt – zu EMP, was für „Export Management Platform“ steht. Der digitale Exportprozess im Hamburger Hafen soll bis Ende 2024 so neu aufgesetzt werden.

Die IT-Plattform „ZAPP“ ist im Hamburger Hafen das flächendeckende und verbindlich zu nutzende IT-System für den zollseitigen Exportprozess, der jetzt neu aufgesetzt und unter dem Namen EMP weiterentwickelt wird.(Bild:  Dakosy)
Die IT-Plattform „ZAPP“ ist im Hamburger Hafen das flächendeckende und verbindlich zu nutzende IT-System für den zollseitigen Exportprozess, der jetzt neu aufgesetzt und unter dem Namen EMP weiterentwickelt wird.
(Bild: Dakosy)

Neu in EMP ist beispielsweise eine Webanwendung, die alle heutigen „ZAPP“-Anwendungen integriert, ein einheitlicher Login für die Statusabfrage, intuitive Bedieneroberflächen sowie die Etablierung des XML-Standards für alle Schnittstellen. Wie zu erfahren war, zeigt sich die Entwicklung nach außen am deutlichsten durch die neue Namensgebung. Dabei gehe es um wesentlich mehr als nur einen neuen Namen, wie es heißt: Dieser ist in erster Linie Ausdruck der Vereinheitlichung und Bündelung der gewachsenen Strukturen unter einem Dach.

Unter der Marke EMP führen wir die ganze ,ZAPP‘-Familie inklusive aller Services, wie zum Beispiel ,ZAPP@Gate‘ und ,ZAPP@Status‘, zusammen.

Kai Stanislaus, Projektverantwortlicher bei Dakosy

Im Mittelpunkt der Neuerungen steht ganz klar die Webanwendung. Kai Stanuslaus zu deren Vorteilen: „Die Webanwendung ist für berechtigte User das Schaufenster in die Exportdaten, die über die Plattform ausgetauscht werden. Sie bietet unter anderem eine moderne Bedienoberfläche, viele Filtermöglichkeiten und ein vereinheitlichtes Login.“

Erste positive Testergebnisse

Wie Dakosy berichtet, zeigen erste Ergebnisse aus der Testphase mit Eurogate eine einfachere Handhabung und einen dadurch verbesserten Workflow. Von Anfang an mit in die Neuerungen eingebunden sei der Zoll gewesen. So arbeitet das Zollamt Hamburg bereits vollumfänglich mit der bereitgestellten EMP-Webanwendung, wie es heißt. Der Hauptteil des Projekts erfolge jedoch für die Anwender unsichtbar. Stanislaus schätzt, dass etwa sieben Achtel der technischen Neuerungen im Hintergrund laufen. Dabei liegt ein Fokus auf der Etablierung von XML-Schnittstellen für die Datenübertragung, einem international bekannten und anerkannten Standard. Als Pilotpartnerin für die in diesem Zusammenhang wichtige Port Order XML-Schnittstelle stand, wie es weiter heißt, die Behlich Zollagentur aus Hamburg zur Verfügung. (bm)

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