Logistik-Awards Innovationspreis für „Predictive Vision for Logistics“ von AKL-tec

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der Alsdorfer Mittelständler AKL-tec entwickelt Systeme, mit deren Hilfe man logistische Objekte vermessen und erfassen kann. Jetzt wurde das Unternehmen für sein Produkt „Predictive Vision for Logistics“ mit dem rheinland-pfälzischen Innovationspreis ausgezeichnet.

„Predictive Vision for Logistics“ macht aus den Daten der Frachtmessgeräte von AKL-tec echtes Prognosewissen zur besseren Steuerung von Kontrollaktivitäten.(Bild:  AKL-tec)
„Predictive Vision for Logistics“ macht aus den Daten der Frachtmessgeräte von AKL-tec echtes Prognosewissen zur besseren Steuerung von Kontrollaktivitäten.
(Bild: AKL-tec)

Für seine neuartige Frachtvermessung, die beim diesjährigen „SUCCESS“-Wettbewerb ausgezeichnet wurde, setzt AKL-tec auf Deep Learning und KI-Bildklassifizierung. Wie es heißt, habe die Lösung die Jury „wegen ihres neuartigen Ansatzes zur Lösung alter und bisher ungelöster Probleme in logistischen Prozessen“ überzeugt. Sie verschaffe ihren Anwendern Vorteile, die sich sowohl in einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit als auch der Schnelligkeit sowie Effizienz zeigten. Getreu dem Motto „Vorsprung durch Innovation“ vergibt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft diese Auszeichnung an technologische Innovationen in dem Bundesland.

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und auf die Prämierung, die am 8. Oktober in Mainz stattfindet.

Rüdiger Elben, Geschäftsführer von AKL-tec

Das hinter der preiswürdigen Neuerung steckende Konzept basiert auf der frühen Klassifizierung von Frachtbildern und stellt genaue Vorhersagen bezüglich der Frachteigenschaften zur Verfügung. So liefert es bereits in einem frühen Stadium des logistischen Prozesses wichtige Erkenntnisse, sodass Mess- und Wiegesysteme, wie beispielsweise die Produkte der Apache-Serie dieses Anbieters, wesentlich gezielter, bedarfsgerechter und somit zeitsparender eingesetzt werden können. Letztere dienen dann nur noch einer möglichen Korrektur von Frachtspesen.

Prozesskette profitiert von künstlicher Intelligenz

Dank der KI-Bildklassifizierung können relevante Informationen wie Größe, Form sowie Stapeleigenschaften viel früher und zahlreicher in die Prozesskette eingebracht werden. Dabei kann das System mit Farbbildern unterschiedlicher Auflösungen umgehen, sodass das aufgenommene Bild mittels Tablet genauso aussagekräftig ist wie jenes einer fest installierten Überwachungskamera, wie es heißt. Diese Frachtbilder sind für die weitere Transportplanung und angelagerte Prozesse von enormem Nutzen, da das frühe Abrufen der Daten beispielsweise Informationen darüber liefert, ob es im weiteren Materialfluss zu Störungen kommen wird. Denn je mehr über die Fracht bekannt ist, desto reibungsloser laufen alle Prozessschritte ab.

Das als On-Premise-Installation oder als Cloud-Lösung erhältliche System liefert neben einer Abschätzung der Dimensionen auch Informationen darüber, ob beispielsweise ein Ladungsträger vorhanden, das Objekt in Wickelfolie gehüllt ist oder mit einem Umreifungsband gesichert wurde. Auch die Erkennung von Labels erfolgt im Zuge der Klassifizierung, sodass „Predictive Vision for Logistics“ weiß, ob es sich um Gefahrgut handelt, die Ware stapelbar oder zerbrechlich ist. (bm)

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