Forschungsergebnis Neuartiger Webkonfigurator will Beschaffung von Verpackung verändern

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die Hochschule Hof meldet zusammen mit der Ernst Röser GmbH aus Tettau den Abschluss eines Pilotprojekts: Gemeinsam will man die Beschaffung von Verpackungslösungen im B2B-Bereich grundlegend verändern. Ein neuer Marktplatz soll es richten.

Mit dem von der Hochschule Hof zusammen mit der Ernst Röser GmbH entwickelten Webkonfiurator soll die Beschaffung von Verpackungen im B2B-Bereich von Grund auf verändert werden.(Bild:  Hochschule Hof)
Mit dem von der Hochschule Hof zusammen mit der Ernst Röser GmbH entwickelten Webkonfiurator soll die Beschaffung von Verpackungen im B2B-Bereich von Grund auf verändert werden.
(Bild: Hochschule Hof)

Die Forschungsgruppe „Supply Chain Digitalisation“ des Instituts für Informationssysteme (iisys) an der Hochschule Hof hat gemeinsam mit der Ernst Röser GmbH aus Tettau (beide Oberfranken) einen Piloten zu Ende gebracht, der die Verpackungsbeschaffung „grundlegend verändern“ soll. Es sollte ein integrierter, digitaler Marktplatz geschaffen werden, über den Unternehmen Flaschen, Verschlüsse und Veredelungen regionaler Anbieter schnell und unkompliziert bestellen können. Frank Hammerschmidt, Geschäftsführer des beteiligten Industrieunternehmens, betont, dass die gefundene Lösung innovativ und bisher europaweit einmalig sei und man zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten sehe.

Erstmals ist damit eine automatisierte Druckbereichserkennung auf Flaschen möglich – das ist weltweit einzigartig.

Frank Hammerschmidt, Geschäftsführer bei Ernst Röser

Über einen intelligenten Webkonfigurator, dem eigentlichen Kern der Neuentwicklung, werden Informationen zu Produkten, technischen Details und Möglichkeiten der Produktveredelung automatisiert und in Echtzeit direkt von den Zulieferern integriert. Nutzer des Konfigurators haben daher einen ständig aktuellen Überblick über verfügbare Verpackungslösungen, alles in einer Bestellung – von der Flaschenform bis zur individuellen Bedruckung.

Das Projektteam des neuen Webkonfigurators hat sich zum obligatorischen Foto aufgestellt.(Bild:  Iisys)
Das Projektteam des neuen Webkonfigurators hat sich zum obligatorischen Foto aufgestellt.
(Bild: Iisys)

Projektleiterin Prof. Dr. Heike Markus von der Hochschule Hof zur gefundenen Lösung: „Im Kern des Projekts steht die Verschmelzung aus Bilderkennung und technischen Zeichnungen. Das ist ein neuer Ansatz, den man so auf dem Markt noch nicht findet. Die Lösungsfindung ist komplex, aber die Anwendung muss einfach sein – damit sich Unternehmen auf die Entwicklung neuer Ideen konzentrieren können.“

Die neue Plattform soll dabei, wie es heißt, „höchste Flexibilität“ bieten. Lieferanten könnten ihre Produktdaten entweder direkt über ihre eigene Website oder über Excel-Dokumente bereitstellen. Diese Offenheit für verschiedene Datenquellen erlaubt es auch, das System schnell auf neue Produkte, Branchen oder Anbieter auszuweiten.

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