Förderanlagen Interroll will „spielend“ den Markt der Fördertechnik erobern

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Paradigmenwechsel bei Interroll: Die seit über zehn Jahren erfolgreich am Markt platzierte Modular Conveyor Platform (MCP) der Schweizer wird um eine „Play“-Funktion ergänzt. Damit können Förderanlagen jetzt einfacher konfiguriert sowie dezentral und eingebettet gesteuert werden.

Schneller, einfacher, intelligenter: MCP Play reduziert den Aufwand fürs Programmieren und die Inbetriebnahme von Förderanlagen und beseitigt die Einschränkung „ein Paket pro Zone“. Das war das Highlight am Messestand auf der Logimat 2025.(Bild:  Interroll)
Schneller, einfacher, intelligenter: MCP Play reduziert den Aufwand fürs Programmieren und die Inbetriebnahme von Förderanlagen und beseitigt die Einschränkung „ein Paket pro Zone“. Das war das Highlight am Messestand auf der Logimat 2025.
(Bild: Interroll)

Es war unbestritten das Highlight am Logimat-Messestand von Interroll: die MCP-Play-Funktion. Damit lassen sich Förderanlagen einfacher und schneller realisieren, kostengünstiger und energieeffizienter betreiben und bis zu 100 Prozent höhere Durchsätze erzielen. Das modulare Plug-and-Play-Design von MCP Play ermöglicht eine einfache Anpassung von Systemlayouts und -einstellungen, um den sich stetig ändernden Anforderungen gerecht zu werden. Diese Funktion ist nach Angaben von Interroll besonders vorteilhaft für E-Commerce-Händler, die saisonale Nachfrageschwankungen bewältigen müssen, aber auch für Logistikdienstleister (3PL), die mit häufigen Fluktuationen in ihrem Kundenstamm konfrontiert sind. Durch die Digitalisierung des gesamten Prozesses – von der Planung und Bestellung über die Simulation bis hin zur Installation und Inbetriebnahme einer Anlage – ermöglicht MCP Play Systemintegratoren, schneller auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zu reagieren.

Mit MCP Play setzt Interroll neue Maßstäbe im Materialfluss und beweist einmal mehr seine Innovationsführerschaft im Markt.

Markus Asch, CEO von Interroll

Wie Interroll-CEO Asch erklärt, will man mit MCP Play neue Maßstäbe im Materialfluss setzen und einmal mehr seine Innovationsführerschaft im Markt unter Beweis stellen. MCP Play sei ein zentraler Bestandteil der strategischen Vision der Schweizer, modulare und zukunftssichere Lösungen zu liefern, die es ihren Kunden erlaube, durch Innovation zu wachsen, Kosten zu senken und sich damit einen klaren Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Interroll-CEO Markus Asch: „Mit MCP Play setzt Interroll neue Maßstäbe im Materialfluss.“(Bild:  Interroll)
Interroll-CEO Markus Asch: „Mit MCP Play setzt Interroll neue Maßstäbe im Materialfluss.“
(Bild: Interroll)

Seit der MCP-Einführung im Jahr 2014 setzt diese zusammen mit den Steuerungsschnittstellen auf Bus-Ebene von Interroll weltweit Massstäbe. Die plattformbasierten Module (Rollenbahnen, Gurtförderer in verschiedenen Ausführungen, Übergaben, Umlenkungen, Kurven, Lifte und mehr) können nahezu jede Förderaufgabe für Objekte bis 50 Kilogramm flexibel bewältigen. Komplexe Förderanlagen mit mehreren Zonen werden traditionell nach dem etablierten Zero-Pressure-Accumulation-(ZPA-)Verfahren gesteuert. Alternativ kam der IO-Modus zum Einsatz, der für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) einen zusätzlichen Programmieraufwand erforderte.

Jetzt, mit der MCP-Play-Funktion, einer Ergänzung zum Standard-ZPA- oder IO-Modus, können Förderanlagen einfacher konfiguriert sowie dezentral und eingebettet gesteuert werden. Die Beseitigung der „Ein-Paket-pro-Zone“-Einschränkung erlaubt einen höheren Durchsatz bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Das neue Inbetriebnahme-Tool ermöglicht es Integratoren und Betreibern zudem, den Systemstatus zu überprüfen, Konfigurationen zu ändern und Tracking-Funktionen zu aktivieren.

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