Ranking Diese Intralogistik-Lieferanten haben 2023 den größten Umsatz gemacht

Von Louise Steinebach 2 min Lesedauer

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Weltweite Konflikte, Lieferengpässe und neue Regularien hatten 2023 die Industrie im Griff. Wie ging es den Anbietern der Intralogistikbranche im Geschäftsjahr 2022/2023 und wer konnte die größten Umsätze verzeichnen?

Ohne Zulieferer der Intralogistik wäre eine adäquate Lagerhaltung undenkbar.(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
Ohne Zulieferer der Intralogistik wäre eine adäquate Lagerhaltung undenkbar.
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Die Intralogistik wird – wie viele Branchen – zunehmend von technologischen Veränderungen geprägt. Diese beeinflussen das operative Geschäft und die strategische Ausrichtung der Unternehmen.

Fachkräftemangel, politische Konflikte, Krisen und Lieferengpässe stellen die Branche vor immer neue Herausforderungen. Dennoch profitierten deutsche Fördertechnik- und Intralogistikanbieter laut Informationen des VDMA im vergangenen Geschäftsjahr von einer starken Nachfrage. Laut VDMA lag das Produktionsvolumen 2023 bei geschätzt 27 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr 2024 wird ein Wachstum von zwei Prozent erwartet.

Wettbewerbsvorteil Intralogistik 4.0

Anlagen sind zunehmend mit Softwaresystemen wie Datenbanken, ERP-Systemen und Materialflussrechnern verknüpft, was effizientere und flexiblere Prozesse ermöglicht und den Anbietern neue Marktchancen eröffnet. So wurde im Mai das Warehouse Management System von Dematic als Niche Player im Gartner Magic Quadrant ausgezeichnet. Das System integriert Planungs-, Arbeitsmanagement- und Fulfillment-Funktionen, um Transparenz und Kontrolle zu verbessern und effizientere Entscheidungen zu ermöglichen.

Komponenten der Intralogistik

Die Zulieferer der Intralogistikbranche bieten Produkte und Technologien, die entscheidend für die Optimierung und Effizienz der innerbetrieblichen Abläufe sind. Sie stellen einen reibungslosen Materialfluss sicher und erleichtern die Arbeit der Intralogistik. Wichtige Komponenten sind:

  • Transportmittel: Flurförderzeuge wie Gabelstapler oder Hubwagen sind wichtig für die Intralogistik. Genauso Fördersysteme wie Förderbänder, Rollenbahnen und Sortiersysteme. Besonders Sortiersysteme haben an Bedeutung gewonnen, aufgrund steigender Versandvolumina und größerer Varianz an zu transportierenden Gegenständen.
  • Lagersysteme: Regalsysteme sind zentral für den Materialfluss und die Lagerhaltung. Die Automatisierung der Prozesse wird zunehmend wichtiger.
  • Lagerverwaltungssysteme (LVS): Diese Systeme verknüpfen Maschinen und bieten den Zugriff auf Echtzeitdaten.
  • Identifikationstechnologien: Barcode-Scanner, RFID-Technologie oder Lesegeräte sind unverzichtbar in der Intralogistik. Entsprechend hoch ist die Nachfrage.
  • Software-Lösungen: Warehouse Management Systeme und Materialflussrechner steuern und optimieren die Intralogistik. Mit zunehmender Konnektivität steigt der Bedarf an komplexeren Lösungen.

Das sind die Top 20 Intralogistik-Lieferanten

Welche Anbieter es unter die Top 20 der umsatzstärksten Lieferanten der Intralogistikbranche geschafft haben, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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Ausblick

Die Intralogistikbranche bleibt dynamisch und steht auch 2024 vor großen Herausforderungen. Investitionen in neue Technologien und effektives Datenmanagement sind entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Themen wie Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel, KI, Automatisierung und Robotik werden weiterhin zentrale Rollen spielen und die Branche prägen.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue Marktbedingungen sind für Zulieferer essenziell, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

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