DB/RZD Jointventure Trans-Eurasia Logistics für den Containerverkehr gegründet
Berlin (bm) — Die Deutsche Bahn AG hat gemeinsam mit der russischen Bahn RZD und den Partnern Polzug, Kombiverkehr und Transcontainer das Joint-Venture Trans-Eurasia Logistics gegründet. Ziel der Gesellschaft mit Sitz in Berlin ist es, Logistikleistungen im Containerverkehr zwischen Westeuropa und Russland aus einer Hand anzubieten und damit den Schienengüterverkehr auf dieser Achse zu vereinfachen.
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„Mit dem Joint-Venture werden wir die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs auf der hoch attraktiven Verkehrsachse nach Russland weiter erhöhen. Gleichzeitig schaffen wir eine sehr gute Basis zur Verlängerung der Verkehre nach China. Hierzu planen wir gemeinsam mit unserem russischen Partner RZD ein trilaterales Jointventure mit der Chinesischen Eisenbahn“, so Dr. Norbert Bensel, Vorstand Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG. „Trans-Eurasia Logistics wird dazu beitragen, dass wir regelmäßig zuverlässige Transporte anbieten können“, erklärt Dr. Sebastian Jürgens, Leiter des Geschäftsfeldes Intermodal.
Das neue Jointventure Trans-Eurasia Logistics bietet über die Operateure Polzug und Kombiverkehr zunächst durchgehende Angebote von Deutschland nach Russland an. So werden Shuttlezüge aus den deutschen Wirtschaftszentren zu regelmäßig verkehrenden Ganzzügen nach Moskau gebündelt. Ladung aus Russland wird an die polnische-weißrussische Grenze nach Brest gebracht und von dort in die Zugsysteme von Polzug und Kombiverkehr zu ihren westeuropäischen Bestimmungsorten eingespeist.
Neben der reinen Transportleistung werden auch Zustellleistungen im Vor- und Nachlauf sowie Laufverfolgung und Verzollung angeboten. Langfristige Entwicklungsperspektiven stellen zusätzliche Angebote wie Lagerdienstleistungen an Terminals dar, wie es heißt.
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