Distribution Jungheinrich verwirklicht Logistik-Großprojekt bei Nürnberg

Redakteur: Claudia Otto

In Hilpoltstein südlich von Nürnberg sorgt ein vom Hamburger Unternehmen Jungheinrich umgesetztes Distributionszentrum für einen effizienteren Ablauf der logistischen Prozesse bei der Keller & Kalmbach GmbH.

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Mit der Konzeption, Planung und Errichtung dieses Logistikzentrums hat die Jungheinrich AG eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr eines ihrer bislang bedeutendsten Logistikprojekte durchgeführt. Im November 2007 hatte das Unternehmen den Auftrag zur Errichtung des Distributionszentrums erhalten.

Auf einer 44000 m² großen Grundstücksfläche an der Autobahn A9 entstanden in den vergangenen Monaten Gebäude und Anlagen zur Abwicklung aller logistischen Prozesse von Keller & Kalmbach. Das Großhandelsunternehmen für Schrauben und Werkzeuge hat mit der Inbetriebnahme dieses Logistikzentrums „das bedeutendste Bauprojekt in unserer Firmengeschichte realisiert“, so Dr. Ingomar Schubert, Leiter Supply Chain Management bei Keller & Kalmbach.

Palettenhochregallager von Jungheinrich bietet 35000 Stellplätze

Zum neuen Distributionszentrum zählen laut Jungheinrich ein Palettenhochregallager mit insgesamt 35000 Stellplätzen, ein automatisches Kleinteilelager mit Stellplätzen für 164000 Kartons, ein automatisches Kleinteilelager für 8000 Tablare sowie ein Kommissionierbereich nach dem Prinzip ‚Ware zum Mann’. An allen Kommissionier-Arbeitsplätzen kann sowohl von Paletten als auch von Tablaren und Kartons kommissioniert werden.

„Durch dieses auf mehreren Ebenen realisierte System wird dem Kunden die von ihm gewünschte Flexibilität im Einsatz seiner Mitarbeiter ermöglicht“, berichtet Dr. Stefan Seemüller, Leiter Automatische Systeme im Geschäftsbereich Logistiksysteme bei Jungheinrich. Die Steuerung aller Lagerbereiche erfolgt durch die Lagerverwaltungssoftware Jungheinrich WMS.

Zeitlich exaktes Arbeiten aller beteiligten Gewerke

Zu den größten Herausforderungen dieses Projektes gehörte den Angaben zufolge, abgesehen von der Einbringung der Regalbediengeräte durch einen 300-t-Autokran mit einer Hakenhöhe von mehr als 80 m, vor allem die Einhaltung des straffen Terminplans.

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