Unfallverhütung Kampagne „Risiko raus!“ für mehr Sicherheit beim Fahren und Transportieren gestartet
Vor „Kopflosigkeit“ warnen die Motive der gemeinsamen Präventionskampagne „Risiko raus!“ von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und landwirtschaftlicher Sozialversicherung. Ziel der zweijährigen Kampagne ist, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.
Anbieter zum Thema
Zentrales Motiv der Mitte Januar 2010 gestarteten Kampagne zur Unfallverhütung sind kopflose Menschen, mit denen die gesetzliche Unfallversicherung für mehr Risikobewusstsein bei der Arbeit und im Straßenverkehr wirbt.
Fast jeder vierte Unfall geschieht beim Transportieren oder Fahren
„Wir gehen mit ‚Risiko raus‘ zwei wichtige Schwerpunkte im Unfallgeschehen an“, sagt Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) und Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).
Fast jeder vierte meldepflichtige Arbeitsunfall im Betrieb geschehe beim Transportieren oder Fahren, wie der Verein mitteilt. Hinzu kämen jährlich über 20000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle sowie rund 115000 Wegeunfälle im Straßenverkehr. In mehr als 700 Fällen habe ein Unfall beim Fahren oder Transportieren mit dem Tod geendet.
Zeitdruck und Stress sollen erst gar nicht entstehen
„Die traurige Wahrheit hinter diesen Unfällen ist: Viele hätten vermieden werden können“, so Leo Blum, Vorstandsvorsitzender der landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Häufige Ursachen für Unfälle seien: mangelnde Sichtbarkeit, schlecht geführte Verkehrswege im Betrieb, Zeitdruck, aber auch Nachlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn.
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Website
(ID:332582)