KI-Planung KI optimiert die Planung von Luftfrachttransporten

Quelle: Aircargo Club Deutschland 2 min Lesedauer

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Angesichts des stetigen Wachstums des Frachtvolumens und der zunehmenden Komplexität der Logistikprozesse bei der Luftfracht könnte die künstliche Intelligenz gut unterstützen ...

Der Aircargo Club Deutschland (ACD) sprach mit dem Geschäftsführer von CSD Transport Software zum Thema künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung der Planung von Luftfrachttransporten. Das Ganze mit Blick auf bestehende Herausforderungen ...(Bild:  ACD)
Der Aircargo Club Deutschland (ACD) sprach mit dem Geschäftsführer von CSD Transport Software zum Thema künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung der Planung von Luftfrachttransporten. Das Ganze mit Blick auf bestehende Herausforderungen ...
(Bild: ACD)

Die Experten von CSD Transport Software sind der Meinung, dass angesichts der Herausforderung in der Luftfrachtbranche die KI-gestützte Transportplanung eine wertvolle Hilfe sein kann, indem sie datengetriebene Entscheidungen ermöglicht, die auf präzisen Analysen vergangener und aktueller Transportdaten basieren. Der Aircargo Club Deutschland (ACD) sprach mit dem IT-Experten Georg Seitz, Geschäftsführer von CSD, über die Möglichkeiten des KI-Einsatzes in der Luftfracht. Seit 1995 optimiert und automatisiert sein Unternehmen Prozesse in der Logistik, damit Mitarbeiter von wiederkehrenden Aufgaben entlastet werden und sich anderen Tätigkeiten widmen können.

Lieferketten werden durch KI steuerbarer und transparenter

Die Luftfrachtbranche hat in der Zeit nach der Pandemie die Digitalisierung massiv vorangetrieben, heißt es eingangs. In den vergangenen 30 Jahren wurden Investitionen in digitale Tools außerdem stetig erhöht. Insbesondere künstliche Intelligenz (KI) finde dabei immer mehr Anwendung im Transport- und Logistikumfeld. Die Nutzung von KI ist dabei weit mehr als nur eine reine Optimierung des bestehenden Betriebs, wie Seitz anmerkt. Denn Lieferketten werden durch KI steuerbarer und transparenter. „Die Implementierung von hochmodernen KI-Systemen ermöglicht vorausschauendes Handeln, wie zum Beispiel in den Bereichen Kapazitätsmanagement, Routen- und Netzwerkplanung sowie Risikomanagement. Dadurch könnte die Effizienz gesteigert und Kosten gesenkt werden“, erklärt der Software-Experte. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass aber auch schon mit den vorhandenen Mitteln der Transportplanung befriedigende Ergebnisse erreicht werden können.

KI-Unterstützung darf nicht zum Personalabbau führen

In der Luftfrachtbranche fänden KI-basierte Systeme auch bereits Anwendung. So wird KI beispielsweise genutzt, um die Planung des Sendungsaufkommens zu verbessern und schneller auf Anfragen reagieren zu können. Jedoch speziell in der Luftfahrtbranche komme es dabei häufig zu starken Schwankungen, sodass die Kalkulation freier Kapazitäten und die Disposition – insbesondere im Saisongeschäft – sehr komplex werden könne. Doch könne die Transportplanung auch ohne die Nutzung von KI schneller, weniger fehleranfällig und effektiver werden. So kann bereits jetzt die Analyse großer Datenmengen durch relationale gestützte Programme die effizienteste Route für Frachtflüge berechnen und so Zeit und Treibstoff sparen, führt Seitz weiter aus. Der Experte betont jedoch, dass KI, wenn sie denn zum Einsatz kommt, immer nur als Unterstützung für die Mitarbeiter angesehen werden sollte. „Das Ziel ist es nicht, Personal einzusparen, sondern die Mitarbeiter für wertschöpfendere Aufgaben einzusetzen“, bringt es Seitz auf den Punkt. Hierzu bedürfe es jedoch Schulungen und Weiterbildungsprogramme. Nur so kann langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirkt werden.

KI-Möglichkeiten stärken die deutsche Wirtschaft

Prof. Dr. Christopher W. Stoller, Präsident des ACD, kommentiert: „Unternehmen, die frühzeitig in die KI-Möglichkeiten investieren, werden sich langfristig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im globalen Logistikmarkt sichern.“ Durch die Implementierung von fortschrittlichen Algorithmen und maschinellem Lernen könne die Cargobranche Engpässe identifizieren, die Effizienz steigern und letztendlich einen wertvollen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten. Stoller abschließend: „Aber die Politik muss einen Rahmen schaffen, um beispielsweise Datenschutzbedenken aus der Welt zu schaffen.“

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