Forschung und Lehre Kion fördert Stiftungsprofessur für KI-gestützte Intralogistiklösungen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Dortmund, Deutschlands „heimliche Logistikhauptstadt“, ist um eine Attraktion reicher: Mit der Förderung einer Stiftungsprofessur für KI-Lösungen an der dortigen TU durch die Kion Group unterstützt der Intralogistikspezialist Stadt und Region als Forschungs-Hotspot. Sebastian Peitz wurde in diesem Zusammenhang zum Professor an der Fakultät für Informatik berufen.

Präsentieren stolz die Urkunde zur Stiftungsprofessur (v.l.): Joachim Tödter (Senior Director Technology & Innovation Kion), Sebastian Peitz (Prof. für Informatik TU Dortmund) sowie Dr. Johannes Hinckeldeyn (Global Research Manager for Technical Logistics Kion).(Bild:  TU Dortmund)
Präsentieren stolz die Urkunde zur Stiftungsprofessur (v.l.): Joachim Tödter (Senior Director Technology & Innovation Kion), Sebastian Peitz (Prof. für Informatik TU Dortmund) sowie Dr. Johannes Hinckeldeyn (Global Research Manager for Technical Logistics Kion).
(Bild: TU Dortmund)

Die Kion Group, unter deren Dach sich so renommierte Unternehmen wie Linde Material Handling, Still oder Dematic versammeln, finanziert eine Stiftungsprofessur für sichere autonome Systeme an der Technischen Universität Dortmund. Sebastian Peitz wird das Fachgebiet verantworten. Er wurde zum Professor an der Fakultät für Informatik berufen und wird seine Forschungs- und Lehrtätigkeit zum Wintersemester 2024/2025 an der TU aufnehmen. Nach seiner Promotion 2017 an der Universität Paderborn war Peitz dort zunächst als Postdoc am Institut für Industriemathematik tätig und wechselte 2021 als Juniorprofessor ans Institut für Informatik. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Robotik. Seit 2022 leitet er eine KI-Nachwuchsgruppe zur Entwicklung von multikriteriellen Trainingsalgorithmen für Deep Learning. Anfang September bewilligte ihm der European Research Council einen Starting Grant zu sicherem und dateneffizientem Reinforcement Learning für komplexe technische Systeme.

Die anvisierte Zusammenarbeit mit der TU Dortmund und Professor Peitz wird zu relevanten Meilensteinen im Bereich der künstlichen Intelligenz führen.

Ching Pong Quek, CTO der Kion Group

Mit der Stiftungsprofessur ermögliche Kion eine effektive Ergänzung zu den internen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen KI und maschinelles Lernen und unterstreiche ihre Vorreiterposition in einem der zukunftsträchtigsten Technologiefelder. „Die Kion-Stiftungsprofessur wird dazu beitragen, dass autonome Flurförderzeuge und andere Maschinen in der Lager- und Logistikbranche sicherer und effizienter arbeiten können“, betont Quek.

Die TU Dortmund bietet ein einzigartiges Umfeld, das eine Kombination aus Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung ermöglicht und dabei auch Logistik und Informatik zusammenführt. Die Fakultät für Informatik ist eine der führenden Fakultäten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens. Kion finanziert die Stiftungsprofessur mit einer Million Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren, wie es heißt. (bm)

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