Logistik-Events Klinkhammers Robotics-Tag lockt Kunden und Interessenten an

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Mit seinem Robotics-Tag in der rund 40 Kilometer vom Nürnberger Unternehmenssitz entfernt gelegenen Dauphin Speed Event-Halle in Hersbruck trafen die Intralogistikexperten von Klinkhammer ins Schwarze. 130 Besucherinnen und Besucher waren am 9. November zum Logistik-Highlight nach Franken gekommen.

Frank Klinkhammer, Geschäftsführer bei Klinkhammer Intralogistics: „Wir stehen hier am Anfang einer Entwicklung, die mit eine ungeheuren Dynamik viele Bereiche im Lager erfassen wird.“(Bild:  Klinkhammer)
Frank Klinkhammer, Geschäftsführer bei Klinkhammer Intralogistics: „Wir stehen hier am Anfang einer Entwicklung, die mit eine ungeheuren Dynamik viele Bereiche im Lager erfassen wird.“
(Bild: Klinkhammer)

Dass Roboter in der Intralogistik neue Potenziale und automatisierte Lagerkonzepte auf ganz anderem Niveau als bisher eröffnen, ist nicht wirklich neu. Wie das aber konkret geschieht, erschließt sich vielleicht nicht auf den ersten Blick. Die Intralogistik-Spezialisten von Klinkhammer haben interessierten Besuchen ihres Robotics-Tags in Hersbruck verschiedene Lösungen in dieser Richtung vor Augen geführt. So können Robotics-Lösungen in Zeiten von Personalmangel und steigenden Kosten eine entscheidende Rolle beim Erkennen, Greifen und Aufschneiden spielen oder beim Ein- und Auslagern unterschiedlicher Produkte.

Künstliche Intelligenz und Roboter werden Intralogistik neu definieren. Wir stehen hier am Anfang einer Entwicklung, die mit einer ungeheuren Dynamik viele Bereiche im Lager erfassen wird.

Frank Klinkhammer, GF Klinkhammer Intralogistics

Veranstalter Klinkhammer gibt sich mit dem Resultat der Veranstaltung zufrieden: „Auf unserem Robotics-Tag haben wir wohl ein wichtiges Thema aufgegriffen, das unsere Kunden bewegt. So gaben wir mit unseren Partnern einen kleinen Einblick in die aktuellen Trends und konnten zeigen, wohin die Reise gehen wird“, sagt Firmenchef Frank Klinkhammer.

Im Mittelpunkt des Robotics-Tags von Klinkhammer standen aktuelle Trends, Best-Practice-Vorträge und Live-Demosysteme.(Bild:  Klinkhammer)
Im Mittelpunkt des Robotics-Tags von Klinkhammer standen aktuelle Trends, Best-Practice-Vorträge und Live-Demosysteme.
(Bild: Klinkhammer)

Klinkhammer meint damit den konkreten Transfer der Technologie aus der Theorie in die Praxis. Beispiel Hornbach: „Der Weg zur optimalen Intralogistik eines Baumarktlagers“ stand beim Vortrag von Tobias Götz von der Hornbach Baumarkt AG im Mittelpunkt. Anschließend erläuterte Andreas Stöckl von Exotec Skyfleet die Vorteile eines flexiblen Lagersystems mit Robotern bei einem globalen Sport-Retailer. Vollautomatisieren mit Piece Picking oder den Weg zum Dark Warehouse bei der Onlineapotheke Apodiscounter zeigten Mona Ramsauer, Righthand Robotics, und Dr. Dirk Liekenbrock von Klinkhammer.

Quelle und Ziel flexibel miteinander verbinden

„Lagerroboter und vollautomatisiertes Karton-und Palettenhandling mit Robotern bei Bestseller“ hieß das nächste Thema. Klinkhammer-Mann Tom Preller nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf die Reise in die Welt der Automatisierung und in das Fashion-Lager der Zukunft. Wie autonome Roboter die Arbeit im Logistikzentrum erleichtern und hohe Flexibilität und Skalierbarkeit ermöglichen, führte Saverio Carella von Geekplus den Gästen vor Augen. Live zu sehen waren beispielsweise ein Demo-Piece-Picking-Roboter von Righthand Robotics, der fleißig gepickt hat. Und Exotec zeigte ein Demo-Regal mit einem fahrenden Skypod-Lagerroboter.

Einen Trend könnte Ralf-Dirk Gensch, Head of Logistics bei der Simba Dickie Group, ausgemacht haben (Sie wissen schon, das ist der Spielzeughersteller mit dem Riesenbüffel an der A3 auf Höhe der Ausfahrt Schlüsselfeld/Burghaslach, Hersteller unter anderem des Kassenschlagers Bobby-Car): „Momentan interessiere ich mich weniger für Fördertechnik, als vielmehr für flexible Lösungen, die Quelle und Ziel ohne Fördertechnik flexibel und erweiterbar miteinander verbinden“, so Gensch. Doch zurück in die Dauphin Speed Event-Halle nach Hersbruck. Wer wollte, konnte dort neben der ganzen Intralogistik-Technik auch echte „Cars“ bestaunen – nämlich die 160 Oldtimer und Sportwagen der privaten Sammlung der Unternehmerfamilie Dauphin aus den 30er- bis 80er-Jahren. (bm)

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