Autonome mobile Roboter Kompakter AMR mit smarter Lastübergabe verleiht Effizienz durch Agilität

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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AMY haben die österreichischen AMR-Spezialisten von DS Automotion, seit dem letzten Jahr 100prozentige Tochter von SSI Schäfer, ihren kompakten autonomen mobilen Roboter für den Lastentransport bis 25 Kilogramm getauft. Das kleinste Gerät in der Flotte der Linzer ermöglicht kostengünstige, wartungsarme Intralogistiklösungen.

AMY ist wegen seines einfachen Lasthandlings vielseitig für den Transport von Kleinmaterial in standardisierten Kleinladungsträgern (KLT) oder in mehreren kleineren Gebinden einsetzbar.(Bild:  DS Automotion)
AMY ist wegen seines einfachen Lasthandlings vielseitig für den Transport von Kleinmaterial in standardisierten Kleinladungsträgern (KLT) oder in mehreren kleineren Gebinden einsetzbar.
(Bild: DS Automotion)

Speziell für den Einsatz in industriellen Produktions- und Intralogistikabläufen konzipiert, ist AMY für den fahrerlosen Transport kleiner Lasten bis 25 Kilogramm ausgelegt. Diese kann der neue AMR in Form standardisierter Kleinladungsträger oder in mehreren kleineren Gebinden von oder zu Handarbeitsplätzen transportieren und über ein dynamisches Lastaufnahmemittel automatisiert mit Fördereinrichtungen oder von DS Automotion als Ergänzung erhältlichen passiven Übergabestationen austauschen. Der kleinste Spross in der Fahrzeugflotte der Österreicher will durch „sehr einfache Bedienung und hohe Flexibilität“ überzeugen, wie es heißt. Die im Haus entwickelte modulare Bordelektronik und smarte Steuerungssoftware ermöglichen eine rasche Betriebsaufnahme im Plug & Play-Verfahren, sowohl einzeln als auch im Schwarm. So kann AMY Transporte sofort übernehmen.

Planbare Autonomie, einfache Integration

Dank seines Differenzialantriebs kann der kleine AMR im Stand drehen und über Laserscanner vorn und hinten mit 360-Grad-Rundumsicht in beiden Richtungen bis zu 1,8 Meter pro Sekunde schnell fahren. Dabei navigiert der AMR ausschließlich konturbasiert. Zwei TOF-Kameras (Distanz wird mit dem Time-of-Flight-Verfahren gemessen) verhindern Kollisionen mit hochliegenden Objekten, etwa Tischplatten.

Die planbare Autonomie verleiht AMY ein neues Maß an Effizienz. Der Robot kann wahlweise völlig autonom verkehren oder einer virtuellen Spurführung folgen und dabei, wenn vom Betreiber gewünscht, auch unerwarteten Hindernissen ausweichen. Zudem ist AMY, wie alle aktuellen Fahrzeuge von DS Automotion, mit der VDA-5050-Schnittstelle ausgestattet und kann Dateien mit dem Layout Interchange Format (LIF) verarbeiten. Damit lässt sich AMY unter beliebigen Flottenmanagementsystemen betreiben, unter dem Flottenmanager Navios von DS Automotion auch im Mischbetrieb mit beliebigen anderen Fahrzeugen dieses Herstellers. Dadurch eignet sich AMY auch besonders als kostengünstige Ergänzung in Bestandsanlagen, wie DS Automotion betont.

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