Luftfracht Kühne+Nagel wächst weiter am Frankfurter Flughafen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Logistikriese Kühne+Nagel (KN) und Fraport haben einen Mietvertrag unterzeichnet. Der Frankfurter Flughafenbetreiber wird eine Frachthalle in der Cargocity Süd errichten und das Objekt bis Ende 2028 an den Luft- und Seefrachtanbieter KN übergeben.

Auf dieser Freifläche in der Cargocity Süd soll die neue Luftfrachthalle entstehen.(Bild:  Fraport)
Auf dieser Freifläche in der Cargocity Süd soll die neue Luftfrachthalle entstehen.
(Bild: Fraport)

Das Immobilienmanagement der Fraport AG setzt die Entwicklung des Luftfrachtstandorts Cargocity Süd am Frankfurter Flughafen fort: Der Flughafenbetreiber wird bis Ende 2028 eine neue Luftfrachthalle in der Cargocity Süd fertigstellen und an den Mieter Kühne+Nagel (KN) übergeben. Julia Kranenberg, Arbeitsdirektorin und Vorständin für Retail und Real Estate bei Fraport, freut sich darüber, dass KN am Frankfurter Flughafen über seinen bisherigen Standort hinaus weiter wachsen will. Dazu baue man eine moderne und leistungsfähige Luftfrachtimmobilie und biete so einem der weltweiten Top-Logistikdienstleister „beste Entwicklungsmöglichkeiten am führenden europäischen Cargo-Hub“, so die Managerin.

Angesichts der zunehmenden Dynamik der Lieferketten bietet unsere neue Frachtanlage die Infrastruktur, Kapazität und Konnektivität, die wir benötigen, um unsere Wachstumsziele zu erreichen und den Warenfluss aufrechtzuerhalten.

Martin Schäfer, SVP Air Logistics Germany bei KN

Kühne+Nagel, das seit über 20 Jahren in Frankfurt präsent ist, verfolgt mit dem neuen Engagement das Ziel, Kunden in schnell wachsenden Branchen wie Gesundheitswesen, Halbleiter, Hightech und Cloud-Infrastruktur besser bedienen zu können.

Einige technische Details ...

Das Baugelände auf der zugehörigen Luftfrachtfläche 2 ist etwa 16.900 Quadratmeter groß und liegt verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zu Tor 31. Die Immobilie umfasst eine Hallenfläche von rund 7.600 Quadratmetern, hinzu kommen rund 1.100 Quadratmeter für Büro- und Sozialflächen. Die Halle wird über 16 Tore und Truckdocks mit entsprechenden Fahr- und Rangierflächen verfügen. Die Hallenkonzeption soll anspruchsvollen ökologischen Kriterien entsprechen können. Auf dem Dach wird eine großflächige PV-Anlage realisiert, die Grünstrom in das Airport-Netz einspeisen soll. Eine Zertifizierung nach DGNB-Gold ist angestrebt, wie es heißt.

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