Materialfluss

Kurvengängige Gurtförderanlagen machen Schüttguttransport kostengünstiger

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Beumer bietet eigenen Angaben zufolge für jede Herausforderung die richtige Lösung: Rohrgurtförderer eignen sich besonders, wenn große Steigungs- oder Neigungswinkel zu überwinden sind. Geeignet sind sie besonders für höherwertiges oder pulvriges Fördergut. Denn innerhalb des geschlossenen Systems fällt das Material nicht zurück und die gute Abdichtung ermöglicht einen staubfreien Transport.

Die Beumer-Rohrgurtförderer werden auch bei besonders engen Kurvenradien eingesetzt, da sie eine bessere Kurvengängigkeit aufweisen als die Muldengurtförderer. Die Muldengurtförderer dagegen erreichen größere Volumen- und Massenströme und verbrauchen weniger Energie. Beumer realisierte bereits Gurtförderanlagen mit Achsabständen von mehr als 10 km.

Förderanlagen können Energie zurückgewinnen

Die Motoren in diesen Anlagen lassen sich nach Angaben des Unternehmens so regeln, dass eine optimale Belastungsverteilung im Gurt bei allen Betriebszuständen ermöglicht werden könne. Je nach Geländetopographie und Beladungszustand könnten die Förderanlagen auch im generatorischen Betrieb arbeiten. Die dabei gewonnene elektrische Leistung kann über eine Rückspeiseeinheit in das öffentliche Netz zurückgeleitet werden. So ließen sich die Energiekosten zum Betreiben der Gesamtanlage reduzieren.

Die Gurte erreichen laut Beumer eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Der Grund dafür sei die optimale Auslegung der Streckenführung, der Antriebstechnik, des Spannsystems sowie die Anordnung der gurtführenden Tragrollen. Genaue Berechnungen der Tragrollenpositionen ermöglichten die Kurvengängigkeit des Gurtförderers. Bei optimaler Auslegung der Anlage sei eine gleichmäßige Beanspruchung aller Komponenten sichergestellt und die Gesamtbelastung des Gurts werde minimiert.

(ID:346982)