Jakob Hatteland Logistics Lagersystem nutzt den verfügbaren Raum komplett aus
„Vergessen Sie alles, was Sie je über Lagerhaltung gehört haben“, umschreibt der Lagertechnikanbieter Jakob Hatteland Logistics sein automatisches Kleinteilelager Autostore, in dem Waren von Robotern in einem Aluminiumgerüst (Grid) gelagert werden. Weil es ohne Wege zwischen den Regalreihen auskommt und keinen Platz für Stapler und Mitarbeiter benötigt, kann der gesamte Raum für die Lagerhaltung verwendet werden.
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So bringt es laut Hersteller im Vergleich zu anderen Systemen bis zu 60% mehr Waren auf der gleichen Fläche unter, wie auch auf der Cemat 2011 zu sehen sein wird. Und sollte der Platz doch nicht mehr genügen, kann jede bestehende Installation erweitert werden.
Roboter transportieren Waren im Kleinteilelager
Das Lagersystem funktioniere wie ein riesiger Lagerkasten. Die Waren werden von Robotern transportiert, die sich auf Schienen auf der Oberseite des Grids bewegen. Jeder Roboter ist mit einem eingebauten Kran ausgestattet, mit dem die Bins aus dem Grid gehoben, zur Weiterbehandlung transportiert und wieder in das Grid einsortiert werden.
Wenn Waren aus den unteren Ebenen angefordert werden, entfernen die Roboter die Bins darüber, bis die gewünschte Ebene erreicht ist. Da immer von oben auf die Waren zugegriffen wird, könnten sie quasi ohne Zwischenräume gestapelt werden. Das System sei problemlos an unterschiedliche Dachhöhen anpassbar und könne sich über verschiedene Etagen erstrecken; auch seien Säulen und andere Hindernisse einfach umbaubar.
Automatisches Kleinteilelager arbeitet wesentlich schneller
Als weiteren Vorteil führt der Hersteller die Schnelligkeit an: Autostore sei wesentlicher schneller als selbst die erfahrensten Lagerarbeiter. Und je länger es im Einsatz sei, desto größer werde der Geschwindigkeitsvorteil.
Das System platziert häufig angeforderte Produkte automatisch weiter oben im Grid und stellt so sicher, dass diese so schnell wie möglich zur Weiterbearbeitung gebracht werden können. Auch für hochproduktive Zeiten sorgt es vor und legt Produkte schon im Vorfeld für den schnellen Zugriff bereit.
Einzelne Module machen automatisches Kleinteilelager zuverlässiger
Zuverlässigkeit ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl eines neuen Lagersystems. Weil Autostore aus verschiedenen Modulen besteht, die unabhängig voneinander operieren, gibt es keinen Single Point of Failure.
Für den Fall, dass ein Roboter ausfällt, werden dessen Aufgaben selbstständig von den anderen Robotern übernommen. Sollte ein Port ausfallen, werden alle Picks automatisch an andere, verfügbare Ports umgeleitet. Auf diese Weise seien die Auswirkungen etwaiger Unregelmäßigkeiten vernachlässigbar.
Jakob Hatteland Logistics auf der Cemat 2011: Halle 27, Stand F55
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