Verpackungstechnik Leistungsfähiges Barrierepapier für flexible Lebensmittelverpackungen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Zuverlässige Schranke für gleichzeitig Sauerstoff, Wasserdampf und Fett zu sein, verspricht ein neues Barrierepapier aus dem Hause Delfort. Das Papier schützt damit gegen Feuchtigkeit, Austrocknen und Aromaverlust.

Schokolade will gut umhüllt sein – insbesondere, was die Sauerstoff-, Wasserdampf- und Fettbarriere angeht.(Bild:  Delfort)
Schokolade will gut umhüllt sein – insbesondere, was die Sauerstoff-, Wasserdampf- und Fettbarriere angeht.
(Bild: Delfort)

Dünn und leicht kommt ein neues Barrierepapier aus dem Hause Delfort daher und erreicht Werte handelsüblicher Kunststofffolien, wie es vom Hersteller aus heißt. Das Papier mit dem treffenden Namen Thinbarrier 302 taugt für Heiß- und Kaltsiegelanwendungen für flexible Lebensmittelverpackungen. Zielgruppen für das neue Verpackungspapier sind etwa Produzenten von gefrorenen und gekühlten Lebensmitteln, Süß- und Zuckerwaren, Schokoladeriegeln und Cerealien.

Unser neues Verpackungspapier wiegt nur wenig über 60 Gramm und zählt damit derzeit zu den leichtesten Barrierepapieren am Markt.

Peter Hackl, Geschäftsbereichsleiter Packaging bei Delfort

Wegen verbesserter Zug- und Reißfestigkeit bietet das Papier Herstellerangaben zufolge günstige Lauf- und Siegeleigenschaften auf Verpackungsmaschinen, die bisher mit Folie arbeiten. Dazu haben die Delfort-Entwickler dem neuen Barrierepapier ein Hochleistungs-Anwendungsprofil in die Wiege gelegt.

Frei von OBA und PFAS

Die Wasserdampfbarriere unter dem Wert von 10 Gramm pro Quadratmeter und Tag verhindere beispielsweise das Eindringen von Feuchtigkeit in die Verpackung. Topmanager Hackl: „Das ist beispielsweise für trockene Snacks wichtig, da diese sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsschwankungen reagieren.“ Aber auch von innen nach außen werde der Feuchtigkeitsverlust des Lebensmittels verhindert, Textur und Frische blieben erhalten. Auch das Vereisen und Gefrierbrand wären kein Thema mehr, heißt es.

Wie Delfort mitteilt, liegt die Sauerstoffbarriere seines Thinbarrier 302 unter dem Wert handelsüblicher Kunststoff-Monofolien und verhindere, dass Sauerstoff in die Verpackung eindringt. „Damit werden die natürlichen Aromen bewahrt und die Qualität des Lebensmittels über die Haltbarkeitsdauer sichergestellt“, so Hackl. Dabei ist Thinbarrier 302 frei von optischen Aufhellern (OBA) und vorsätzlich hinzugefügten per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS). Hackl abschließend: „Wir haben unsere Verpackungspapiere um ein funktionales, siegelfähiges Barrierepapier ergänzt.“

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