Logistik-Awards LHOF-Jury wählt Hendrik Kramer zum Logistics Leader of the Year 2024

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Seinen Preis als „Logistics Leader of the Year 2024“ kann sich Hendrik Kramer, Mitgründer, CEO und Mastermind des Münchener Unternehmens Fernride, beim jährlichen Gala-Empfang der Logistics Hall of Fame (LHOF) am 5. Dezember abholen. Dann werden im Bundesverkehrsministerium auch die Aufnahme eines neuen LHOF-Mitglieds und die Auszeichnung eines weiteren Stifter-Awards sprichwörtlich „über die Bühne gehen“.

70 internationale Juroren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien haben Fernride-CEO Hendrik Kramer zum „Logistics Leader of the Year 2024“ auserkoren.(Bild:  Fernride/Marcus Vetter)
70 internationale Juroren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien haben Fernride-CEO Hendrik Kramer zum „Logistics Leader of the Year 2024“ auserkoren.
(Bild: Fernride/Marcus Vetter)

Die international aufgestellte Logistics Hall of Fame (LHOF), die „virtuelle Ruhmeshalle der Logistik“, ehrt Menschen, die sich um die Weiterentwicklung von Logistik und Supply-Chain-Management außergewöhnlich verdient gemacht haben. Darüber hinaus vergibt die LHOF zwei Stifter-Awards: den Award Logistics Leader of the Year und die Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics. Beim jährlichen Gala-Empfang, der 2024 am 5. Dezember im Berliner Bundesverkehrsministerium stattfinden wird, kann Hendrik Kramer den Preis für sein „Leadership“ in die bayerische Landeshauptstadt entführen.

Fahrerlos in der „freien Wildbahn“

CEO Kramer, der Fernride 2019 mit gegründet hatte, hat eine innovative Automatisierungslösung für die Mobilität von Nutzfahrzeugen am Markt etabliert, die es ermöglicht, Lkw ohne Fahrer zu bewegen. Fernride kombiniert dabei die Technologie des autonomen Fahrens mit menschlicher Intelligenz in einem hybriden System, der sogenannten „Human-Assisted Autonomy“. Vergleichbar einem Control Tower in der Luftfahrt, überwachen Remote-Operatoren mehrere Fahrzeuge gleichzeitig und können darüber hinaus bei Bedarf eingreifen.

Hendrik Kramer hat mit unternehmerischem Geist die Grundlage für einen sicheren Einstieg in autonomes, elektrisches Fahren geschaffen.

Begründung der Jury der Logistics Hall of Fame

„Seine Initiative leistet einen Beitrag zur Energiewende und trägt dazu bei, die Gewinnmargen der Logistiker zu steigern, den globalen Fahrermangel zu lindern und die Sicherheit der Mitarbeitenden in der Logistik zu verbessern, während sie die Logistikbranche bei der Transformation zu zukunftssicheren Betrieben und Prozessen unterstützt“, fasst Anita Würmser, geschäftsführende Jury-Vorsitzende der Logistics Hall of Fame, zusammen. Mitentscheidend für das Votum der Jury sei zudem gewesen, dass die Herangehensweise das Potenzial hat, die Wertigkeit des Fahrerberufes fundamental zu verbessern.

Vision stand Pate beim Firmennamen

Um seine Vision zu realisieren, brachte Kramer zunächst skalierbare Automatisierungslösungen für Lkw in der Hof- und Hafenlogistik auf den Markt, die keine Gesetzesänderung erfordern. Die Zugmaschinen fahren zu 80 bis 90 Prozent autonom und werden von einem Remote-Operator an einem Bildschirmarbeitsplatz, der einem Fahrzeug-Cockpit nachempfunden ist, überwacht. Kameras und Sensoren an den Fahrzeugen erfassen die Umgebung und die Daten werden an das Fahrzeug übermittelt, um die Fahraufgaben selbstständig auszuführen. Parallel dazu werden die gewonnenen Daten über das Mobilfunknetz an die Operatoren übertragen, die die Fahrzeuge aus der Ferne unterstützen können. (bm)

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