H2-Leuchtturmprojekt

Linde Material Handling erzeugt grünen Wasserstoff für Stapler selbst

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Weitere Linde-Systeme unterstützen die Wasserstoffversorgung

Die Erzeugung und Nutzung des Wasserstoffs erfolgt, wie Linde MH hinweist, auch unmittelbar dort, wo Intralogistik im Betrieb stattfindet. Außer den Linde-Staplern kommen dabei weitere technische Systeme des Unternehmens zur Anwendung. Beispielsweise sorgt die explosionsgeschützte Zugangskontrolle des Flottenmanagements „Linde:connect“ dafür, dass nur berechtigte und geschulte Personen die Wasserstoffanlage benutzen können. Das Ex-geschützte Sicherheitsassistenzsystem „Safety Guard“ am Dispenser und in den Fahrzeugen reduziert dabei automatisch die Geschwindigkeit der Stapler im Umfeld der Tankstelle. Last, but not least führe das Energiemanagement „Linde Energy Manager“ eine „intelligente“ Planung und Steuerung des Energiebedarfs am gesamten Standort ins Feld. Es vermeidet Stromlastspitzen und dient der Kostenoptimierung, wie man erfahren darf.

Linde MH gilt als Wasserstoffpionier der Intralogistik

Bereits im Jahr 2000 entstand der erste voll einsatzfähige Staplerprototyp mit Brennstoffzellen-Antrieb, stellt das Unternehmen heraus. Seit 2010 sind die Brennstoffzellen-Stapler in die Serienproduktion integriert. Und Stand heute können 80 Prozent der Baureihen, darunter Gegengewichtstapler, Schlepper und Hochhubwagen, als „kundenspezifische Transporthilfen“ mit H2-Antrieb bestellt werden. In, wie es heißt, zahlreichen Studien und Projekten zeigte Linde MH mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, unter welchen Voraussetzungen Brennstoffzellenstapler marktfähig und heute schon wirtschaftlich sind. Das gelte insbesondere dann, wenn vor Ort bereits eine Wasserstoffinfrastruktur vorhanden sei, oder sowieso schon hochreiner Wasserstoff als Abfallprodukt im betrieblichen Prozess anfalle. Infrage kommen Brennstoffzellen-Stapler auch im Mehrschichtbetrieb mit intensiven Einsätzen und hohen jährlichen Betriebsstunden im Innenbereich, oder bei begrenzten Flächen für Lade- oder Batteriewechseleinrichtungen, die zudem eingespart werden sollen.

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Jetzt steht die Entwicklung eines 48-Volt-Brennstoffzellen-Systems an

Parallel zum Bau der Wasserstoffinfrastruktur in Aschaffenburg wird die Entwicklung und Produktion von eigenen Brennstoffzellensystemen im Mutterkonzern, der Kion Group AG, vorangetrieben. Zur Messe Logimat stellte Linde MH dazu das erste eigene 24-Volt-System für Lagertechnikgeräte vor, welches am Standort Aschaffenburg entwickelt wurde. Für die Entwicklung eines 48-Volt-Brennstoffzellen-Systems liege bereits ein genehmigter Förderbescheid vor. Das Linde-Team arbeite nun an einer schnellen Umsetzung. „Indem wir die Entwicklung von Brennstoffzellen-Systemen und Lithium-Ionen-Batterien ins Haus geholt haben, bietet sich zukünftig auch die Chance, eigene, voll integrierte Brennstoffzellenhybridsysteme zu konzipieren, die genau auf die Anforderungen von Flurförderzeugen zugeschnitten sind“, merkt Prokosch dazu an.

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