Studie Logistikbetrieben fehlt Personal

Aktualisiert am 08.05.2024 Quelle: Pressemitteilung von Descartes Systems GmbH 2 min Lesedauer

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Viele Logistikunternehmen klagen über Personalmangel. In einer Studie haben Descartes und Sapio Research die Gründe und Auswirkungen genauer untersucht.

Die Descartes Systems Group hat den ersten von zwei Studienteilen zur Arbeitskräfteplanung veröffentlicht. Darin geht es vor allem um Ursachen und Wirkungen von Personalknappheit.(Bild:  Descartes Systems Group)
Die Descartes Systems Group hat den ersten von zwei Studienteilen zur Arbeitskräfteplanung veröffentlicht. Darin geht es vor allem um Ursachen und Wirkungen von Personalknappheit.
(Bild: Descartes Systems Group)

Ausreichend Personal zu finden, ist weiterhin für viele Unternehmen herausfordernd. Das geht aus einer von der Descartes Group durchgeführten Studie zum Personalmangel hervor. In der Studie wurden das Problem und deren Ursache näher untersucht. Mit dem Ergebnis, dass 37 Prozent der Befragten Logistik-Entscheider den Personalmangel als hoch bis extrem hoch einschätzen. Wobei viele Unternehmen der Logistikbranche noch davon ausgegangen seien, dass die Personalknappheit parallel zum nachlassenden Wirtschafts-Boom langsam sinken würde, meint Dirk Haschke General Manager der Descartes Systems Group. Das sei leider nicht der Fall und genügend Personal zu finden entsprechend schwierig.

Personalmangel wirkt sich auf alle Ebenen des Betriebs aus

Logistik-Prozesse laufen mit unzureichender Personalkraft langsamer ab. Langfristig wirke sich Personalmangel außerdem auf die Gesamt-Performance eines Unternehmens aus. Beispielsweise gaben 58 Prozent der Befragten an, dass die Qualität des Kundenservices unter dem Mangel leide. „Spätestens während der Peak-Season sind die Konsequenzen des Arbeitskräftemangels entlang der gesamten Lieferkette spürbar", sagt Haschke. "Bestellungen werden zu spät oder fehlerhaft bearbeitet und Versanddienstleister liefern nicht fristgerecht aus“. Außerdem steige die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden aufgrund von Überstunden und Leistungsdruck, insbesondere in arbeitsintensiven Bereichen wie Lagerung und Transport. Schließlich wachse dadurch auch der Frust beim Kunden.

Neue Technologien sollen Personalmangel ausgleichen

Der Personalmangel beeinträchtigt laut Studienergebnissen vor allem die Performance der Unternehmen und ihrer Logistikpartner in den Bereichen Finanzen, Kundenservice und Logistikleistung während Peak-Phasen. Der Expertenbereich ist davon in besonderem Maß betroffen. Immer häufiger greifen Entscheidungsträger deshalb zu moderner Technologie, die fehlendes Transport- und Lagerpersonal zumindest teilweise ausgleichen soll. Dafür wiederum werden Fachkräfte mit Expertenwissen zunehmend wichtiger, um die technologiegestützten und datengetriebenen Lieferketten zu managen. Diese zu finden, bildet eine neue Herausforderung.

Es braucht neue Lösungen für die Zukunft

Die Ergebnisse der Umfrage von Descartes und der Agentur für Marktforschung Sapio Research legen nahe, dass Fachkräfte-Engpässe auch künftig bestehen bleiben werden. Deshalb empfiehlt Descartes Führungskräften entlang der gesamten Logistik-Supply-Chain, ihre Einstellungsprozesse und umfassende Programme zur Arbeitskräftegewinnung und -bindung weiterzuentwickeln. Außerdem helfe zusätzlich der Einsatz von Technologie, um Arbeitsschritte zu automatisieren, die zuvor von Angestellten abgewickelt wurden.

Details, wie den personellen Herausforderungen im Transport- und Logistiksektor begegnet werden kann, wird Descartes im zweiten Teil der Studie vorstellen.

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