Mergers & Acquisitions Logistikdienstleister Rhenus kauft sich Softwareanbieter Setlog

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Es tut sich wieder etwas in der Logistiklandschaft: Der milliardenschwere, weltweit aktive Logistikdiensleister Rhenus hat sich den 60 Personen starken Softwareentwickler Setlog gekauft. Setlog wurde 2001 gegründet und kann heute auf über 40.000 Nutzer seiner SCM-Software in 92 Ländern zählen.

Der milliardenschwere Logistikdienstleister Rhenus hat sich mit Setlog einen ausgewiesen Softwareexperten für das End-to-End-Suppy-Chain-Management und Corporate Social Responsibility einverleibt.(Bild:  Shahadat Rahman/Unsplash)
Der milliardenschwere Logistikdienstleister Rhenus hat sich mit Setlog einen ausgewiesen Softwareexperten für das End-to-End-Suppy-Chain-Management und Corporate Social Responsibility einverleibt.
(Bild: Shahadat Rahman/Unsplash)

Mit der Übernahme von Setlog durch den Rhenus-Konzern wollen beide Unternehmen ihren Kunden mithilfe der Kombination von Logistik- und Software-Know-how einen besseren Service bieten. Wie es heißt, zeichne sich die Digitalisierung der Lieferketten bei Setlog durch Transparenz, durchgängige Datenkommunikation ohne Medienbrüche und die Ablösung manueller Prozesse aus. Mit dem Setlog-System „OSCA“ vernetzen sich die Kunden kollaborativ mit allen Partnern entlang ihrer Lieferkette. Die Integration über eine zentrale Plattform ermöglicht die übergreifende Kommunikation und den Datenaustausch. Die ganzheitliche Steuerung der End-to-End-Supply-Chain sei somit jederzeit und an jedem Ort gewährleistet, heißt es in einer Pressemeldung.

Beide Unternehmen kennen sich bereits durch ihre Zusammenarbeit im Rahmen der gemeinnützigen Stiftung Open Logistics Foundation. Wie es weiter heißt, sehen Setlog und Rhenus in dem Zusammenschluss die Chance, die Softwarelösungen von Setlog weiter auszubauen, weltweit zu vermarkten und damit noch mehr Branchen und Kunden zugänglich zu machen. Dabei versteht sich Setlog seit jeher als zuverlässiger Partner, um das volle Potenzial der Supply Chain seiner Kunden auszuschöpfen.

Der Zusammenschluss mit Rhenus bietet uns ab sofort eine weitere Möglichkeit, auf die sich ständig ändernden und komplexer werdenden Anforderungen in der Logistik zu reagieren.

Ralf Düster, Co-Founder und Vorstandsmitglied bei Setlog

Die Affinität beider Unternehmen und die komplementären Fähigkeiten von Setlog würden das Wachstum des Unternehmens langfristig fördern, ist sich Setlog-Vorstand Düster sicher. Er beschreibt die Partnerschaft weiter als strategisches Investment, durch das neue Lösungen für die Kunden gemeinsam aufgebaut und umgesetzt werden können.

Alles bleibt beim Alten

Für die Mitarbeitenden und Kunden, die vorwiegend aus den Bereichen Textile & Apparel sowie Fast Moving Consumer Goods (FMCG) stammen, wird sich im Tagesgeschäft nichts ändern. Der Softwarehersteller operiert weiterhin unabhängig unter eigenem Logo und mit eigenem Geschäft. Die Neutralität des Unternehmens bleibt vollständig gewahrt und ist „Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Geschäfts“, wie es heißt. (bm)

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