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Luftfrachtimmobilien

Luftfrachtumschlag im Hochsicherheitstrakt

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Weltweit entsteht gerade ein Netz aus Luftfrachtzentren

Das Hightech-Gebäude am Flughafen Leipzig/Halle ist Teil des Netzwerkes hochmoderner Luftfrachtimmobilien, das die Garbe-Tochter an nationalen und internationalen Flughäfen aufbaut. Nach gleichem Konzept wurden bereits ein WCC am Drehkreuz Frankfurt/Main mit 14 000 m² Hallenfläche und eines am Flughafen Hamburg in Norderstedt mit 21 000 m² Hallenfläche entwickelt. Dank besonderer Ausstattungsmerkmale wie Palettenauf- und -abbaustationen mit hydraulisch ausfahr- und versenkbaren Bühnen lassen sich an allen Standorten pro Quadratmeter Hallenfläche 15 bis 18 t jährlich umschlagen.

Der Durchschnitt an europäischen Flughäfen liegt zwischen 8 und 10 t. Um teure Fläche zu sparen und die Verkehre sauber zu trennen, werden die Pkw-Stellplätze für die Mitarbeiter auf das Dach verlegt. In der Auffahrt-Schnecke dahin stehen 1 Mio. l Löschwasser für den Brandfall bereit.

Bau eines WCC am Flughafen Hannover vor dem Start

In Kürze soll mit dem Bau eines WCC am Flughafen Hannover begonnen werden. Garbe rechnet täglich mit der Baugenehmigung, um endlich losgelegen zu können. Der 26 000 m² große Neubau soll das 10 000 m² umfassende Frachtzentrum ergänzen, das Garbe vom Flughafen übernommen hat. Der Fertigstellungstermin ist für Anfang nächsten Jahres geplant. 42 Mio. Euro lässt sich das Unternehmen sein Engagement in Hannover kosten – kein Pappenstil für eine Branche, die derzeit unter einem massiven Einbruch des weltweiten Frachtvolumens leidet.

Logistikimmobilien-Entwickler spüren als Erste die Krise, profitieren aber auch als Erste vom Aufschwung. Und der wird kommen, sind sich die Experten einig: Der Flugzeugbauer Boeing geht in seiner Langzeitprognose davon aus, dass sich das weltweite Luftfrachtgeschäft bis 2027 verdreifachen wird.

Markus Wolf ist geschäftsführender Gesellschafter der Garbe World Cargo Center GmbH in Hamburg.

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