Gehaltsreport
Maschinen- und Anlagenbau: Typische Gehaltsstruktur im Einkauf

Von Dr. Stephan Hofstetter * 5 min Lesedauer

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Der Einkauf ist eine tragende Säule im Maschinen- und Anlagenbau – das zeigt auch der aktuelle Kloepfel Gehaltsreport 2025. Von den 1.146 Teilnehmenden aus Deutschland stammen 769 aus der Industrie – und 229 davon explizit aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Damit stellt dieser Bereich rund 30 Prozent aller Industrievertreter.

Im Einkauf zählt der Maschinen- und Anlagenbau zu den Schlüsselbranchen. Wer dort gestalten kann, verdient mehr.(Bild:  VCG/KI-generiert)
Im Einkauf zählt der Maschinen- und Anlagenbau zu den Schlüsselbranchen. Wer dort gestalten kann, verdient mehr.
(Bild: VCG/KI-generiert)

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gehälter liegen im Branchenschnitt – mit einem leichten Plus. Im Durchschnitt verdienen Einkaufsprofis in dieser Branche 97.000 Euro – exakt auf dem Durchschnitt der Industrie und knapp über dem Gesamtschnitt aller Teilnehmenden (96.000 Euro).

Position, Verantwortung – und ein klarer Gehaltsvorteil

Die größten Gehaltsunterschiede zeigen sich erwartungsgemäß bei den Positionen. Einkaufsleiter im Maschinen- und Anlagenbau verdienen im Schnitt 120.000 Euro – das sind rund 5 Prozent mehr als in der restlichen Industrie. Lead Buyer und Commodity Manager liegen bei 95.000 Euro (Industrie: 97.000 Euro), strategische Einkäufer bei 76.000 Euro (Industrie: 79.000 Euro). Zusammen machen diese drei Rollen über 70 Prozent der Teilnehmenden aus – und bilden damit den Kern der Einkaufsstruktur in der Branche.