Logistics-IT Materialflussrechner von Witt in Weiden verdient Forschungszulage

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Für die Entwicklung ihres übergeordneten Materialflussrechners hat die Witt-Gruppe eine Forschungszulage des Bundes erhalten und wurde dabei beratend von Leyton begleitet. Dahinter steckt ein smartes System, das in Echtzeit je nach Strecke, Status und Auslastung automatisch den besten Weg für die Waren findet.

Das für die Entwicklung des übergeordneten Materialflussrechners (MMFC) bei Witt verantwortliche Team beim Gruppenfoto.(Bild:  Witt)
Das für die Entwicklung des übergeordneten Materialflussrechners (MMFC) bei Witt verantwortliche Team beim Gruppenfoto.
(Bild: Witt)

Das BSFZ-Siegel, das die Witt-Gruppe kürzlich erhalten hat, wird exklusiv von der Bescheinigungsstelle Forschungszulage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. Dieses staatliche Förderprogramm honoriert den übergeordneten Materialflussrechner des Multichannel-Unternehmens Witt, der zwischen 2020 und 2024 entwickelt wurde und zahlreiche innovative Ansätze bietet. Beispielsweise optimiert er durch einen Routing-Algorithmus den Warenfluss im Warenverteilzentrum. Auf dem Weg hin zur Forschungszulage wurde Witt vom global tätigen Fördermittelberater Leyton mit Deutschland-Zentrale in Düsseldorf begleitet. Leyton hilft Unternehmen dabei, finanzielle Anreize zu nutzen, um ihr Wachstum zu beschleunigen und eine dauerhafte Performance zu erzielen.

Für Witt ermittelt der Materialflussrechner den effizientesten Weg für den Transport von Waren, indem Faktoren wie etwa Streckenlänge, Systemstatus und spezifische Charakteristika berücksichtigt werden. So können Bestellungen schneller und zuverlässiger bearbeitet werden. Daraus resultieren kürzere Lieferzeiten und eine höhere Produktverfügbarkeit.

Mit unserem innovativen Materialflussrechner können wir unsere Logistikprozesse erheblich optimieren, was sich direkt positiv auf die Customer Experience auswirkt.

Tobias Nieber, Geschäftsführer Finance & Operations bei Witt

Wie aus dem Entwicklerteam zu erfahren ist, lag beim „Basteln“ an der neuen Lösung ein besonderes Augenmerk auf der Skalierbarkeit. „Der Materialflussrechner wurde perspektivisch so entwickelt, dass er mit der Zeit weiterwachsen kann“, sagt Daniel Vanella, Developer und Teil des Entwicklerteams. Werde das Warenverteilzentrum von Witt ausgebaut, dann sei auch der Materialflussrechner leicht erweiterbar, so Vanella.

Basis für KI-Systeme gelegt

Zusammen mit einem Doktoranden der Hochschule Landshut hat man Systemengpässe identifiziert und mögliche Optimierungsansätze erarbeitet. Ein Datenarchiv ist die Basis für mögliche KI-Systeme in der Zukunft, die beispielsweise dazu genutzt werden könnten, zeitnah auftretende Systemdefekte zu prognostizieren.

Mit dem staatlichen Förderprogramm sollen Innovation und Forschung vorangetrieben werden. Die Forschungszulage ermöglicht eine steuerliche Förderung von 25 Prozent der während des Projekts entstandenen Personalkosten. Das BSFZ-Siegel bestätigt, dass das Projekt die Kriterien für Neuheit, Schöpferkraft, Systematik, Ungewissheit und Reproduzierbarkeit erfüllt.

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