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Reinigungsmaschinen

Mehr als eine Frage der Sauberkeit

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Kehren spielt auch innerhalb der Hallen eine wichtige Rolle. Hier kommt unter anderem eine batteriebetriebene KM 120/150 zum Einsatz. Das Gerät arbeitet nach dem Überwurfprinzip, das heißt das Kehrgut wird über die Kehrwalze nach hinten in den Schmutzbehälter befördert. Dadurch wird ein Füllgrad des Kehrgutbehälters von bis zu 100 % erreicht. Das bedeutet weniger Stopps und damit Arbeitsunterbrechungen, um den Schmutzbehälter zu entleeren. Ein Patronenfilter mit 9 m² Filterfläche und automatischer Filterabreinigung sorgt auch hier für ein staubfreies Kehren. Über 4,5 h kann die Maschine im Einsatz sein, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

Scheuersaugmaschine rückt Öl, Fett und Verkrustungen zu Leibe

Das Kehren kommt immer vor der Nassreinigung mit der Scheuersaugmaschine. „So nehmen wir grobe Verschmutzungen auf“, erklärt Hesselmeier. Anschließend schlägt die Stunde der mit Walzen ausgestatteten Scheuersaugmaschine BR 120/250. Mit ihr wird den haftenden Verschmutzungen wie Öl und Fett und Verkrustungen zu Leibe gerückt. Dabei erfolgt das Aufbringen von Wasser und Reinigungsmittel und das Scheuern des Bodens mit den Bürstenwalzen in einem Arbeitsschritt mit der Aufnahme des gelösten Schmutzes über den Saugbalken der Maschine. So ist die gereinigte Fläche schnell wieder abgetrocknet und stellt keine Rutschgefahr dar.

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Dank der Ausstattung der Maschinen kann die Reinigung bei starken Verschmutzungen natürlich auch in der Zweischrittmethode erfolgen. Im ersten Schritt wird das Reinigungsmittel auf die zu reinigende Fläche aufgebracht und diese zwei bis drei Mal abgeschrubbt. Im nächsten Schritt wird der Schmutz über den Saugbalken und die Saugeinrichtung der Maschine aufgenommen.

Eine Frage des Bodens

Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind die meisten Hallen bei Schmitt Logistik mit Betonböden ausgestattet, die mit einem Epoxidharz versiegelt wurden. Nach den Worten von Franz Hesselmeier hat man sich bei der Ausrüstung der Scheuersaugmaschinen bewusst für den Einsatz von Walzenbürsten entschieden. „Dadurch können wir bei Bedarf mit einem höheren Anpressdruck der Bürsten auch besonders intensiven Verschmutzungen zu Leibe rücken. Zudem besteht die Möglichkeit, auch unbehandelte und raue Böden gut zu reinigen, in denen der Schmutz aufgrund der offenen Oberflächenstruktur festgehalten wird“, so Hesselmeier. Durch die Gegenläufigkeit der Bürsten, den hohen und gleichmäßigen Anpressdruck (bis 260 g/cm²) über die gesamte Arbeitsbreite des Schrubbkopfes, die hohe Drehzahl (bis 1100 U/min) und den guten Bodenkontakt wird der Schmutz effizient herausgearbeitet und dem Saugbalken zugeführt. Zum Einsatz kommt dabei in der Regel ein kraftvoller Grundreiniger, der auch hartnäckigste Verschmutzungen wie Öl, Fett und Ruß beseitigt. ■

* Matthias Nowotny ist Inhaber der Kommunikationsagentur Dialogmanufaktur in 72108 Rottenburg. Weitere Informationen: Alfred Kärcher Vertriebs GmbH, 71364 Winnenden, Tel. (0 71 95) 90 30, info@vertrieb.kaercher.com

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