Logistik-Software

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Die Software basiert auf einem evolutionären Algorithmus, der die Prinzipien biologischer Evolution im Computer nachbildet. Dieser Algorithmus sollte nach einer Vorgabe von SAP nicht ersetzt, sondern von sequenziell auf parallel rechnend umgeschrieben werden.

Echtdaten aus Speditionen als Grundlage

Dabei galt es, die einzelnen Aufgaben geschickt aufzuspalten und zu synchronisieren. „Wichtig war sicherzustellen, dass jeder Ausführungsstrang auf seine eigenen Daten zurückgreift“, erklärt Victor Pankratius, der am KIT die Young Investigator Group „Multicore Software Engineering“ leitet.

Die Forscher ermittelten den geeigneten Parallelisierungsansatz experimentell und arbeiteten dabei auch mit den realen Daten aus Speditionen. „Es hat sich herausgestellt, das zuvor theoretisch nach Lehrbuch entwickelte Ansätze in der Praxis nicht funktionieren, weil bei ihnen der Aufwand durch das Hin- und Herschieben der Daten letztlich den Gewinn der Parallelisierung übersteigt“, erläutert Pankratius.

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