Virtual Reality (VR) eröffnet eine neuartige Chance, die Logistik grundlegend zu modernisieren. In interaktiven, computergenerierten Umgebungen können Betriebe ihre Lagerlogistik dreidimensional abbilden, über VR-Brillen in detailliert simulierten Szenarien erleben und komplexe Logistikprozesse bis ins Detail optimieren.
Reichelt Elektronik liefert aus seinem Hochregallager dank effizienter, selbst entwickelter Logistik und IT schnell und zuverlässig selbst Kleinstmengen zu attraktiven Preisen.
(Bild: Reichelt Elektronik)
Logistikzentren sind besonders komplexe Systeme der Lagerlogistik. Für ihren problemlosen, flüssigen Betrieb müssen die einzelnen Prozesse ebenso fehlerfrei funktionieren wie die Übergänge zwischen ihnen. Das ermöglicht es Unternehmen, ihre Aufträge schnell, günstig und flexibel abzuarbeiten: eine Grundvoraussetzung, um konkurrenzfähig zu wirtschaften.
Virtual Reality im Einsatz: Hardware
Aufgrund zunehmender technischer Reife und stetig sinkender Kosten wird der Einsatz von Techniken zum Darstellen virtueller Realitäten in der Logistik immer mehr zur Notwendigkeit, wenn man nicht abgehängt werden will. Dazu bedarf es des gezielten Einsatzes der passenden Hardware: etwa einer VR-Brille, eines Head-sets oder eines Head-Mounted Displays (HMD). Letzteres ist ein visuelles Ausgabegerät, das, am Kopf befestigt, Bilder direkt auf das Auge projiziert oder auf hochauflösende Displays in geringer Distanz zum Auge.
Die im HMD verbaute Sensorik misst die Kopfposition und gleicht sie mit den übertragenen virtuellen Bildern ab. Beträgt die Differenz zwischen dem Abbilden eines virtuellen Bildes und dem Messen über die Sensorik weniger als elf Millisekunden (Sensor-to-Photon Latency), fühlt sich der Mensch in der Virtual Reality gegenwärtig (Presence). Man spricht dabei vom beinahe zeitgleichen Darstellen und Wahrnehmen der interaktiven, computergenerierten Umgebung.
Virtual Reality im Einsatz: Software
Um diese Quasi-Zeitgleichheit zu erreichen, benötigt man neben der passenden Hardware auch passend dafür entwickelte Software. Diese muss in der Lage sein, virtuelle 3D-Welten live zu berechnen – je nach Einsatzszenario mit wenigstens 25 Bildern in der Sekunde und separat für jedes Auge (stereo). Während die Rechenleistung vor rund 30 Jahren noch ebenso wenig dazu imstande war wie die Hardware, wurden damals spezielle Grafik-Workstations genutzt.
Blick ins Innenleben der Versandhalle von Reichelt Elektronik in Sande.
(Bild: Reichelt Elektronik)
Mit der Jahrtausendwende kamen wesentlich leistungsfähigere Computer und Grafikprozessoren auf den Markt, wodurch die Einsatzoptionen von Virtual Reality erheblich zugenommen haben. Dabei unterscheiden sich Programme zum Modellieren virtueller, dreidimensionaler Objekte von Software zum Bearbeiten von Ton und Bild. Sogenannte Autorensysteme kommen zum Einsatz, um die modellierten Objekte interaktiv zu simulieren.
Herausforderungen und Chancen
Zu den Herausforderungen beim Einsetzen von Virtual Reality in der Logistik kann das Schulen und Motivieren weniger technikaffiner Mitarbeiter zählen. Bei Brillenträgern kommt hinzu, dass das Sichtglas der VR-Brille mit der passenden Sehstärke versehen sein muss, um einen sicheren Einsatz zu ermöglichen. Zudem besteht die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigung beim zu intensiven Einsetzen der Virtual Reality, etwa durch Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Auch bedacht werden muss die externe Energieversorgung der meisten VR-Systeme, etwa durch ein Akku-Pack als Rucksack.
Mithilfe von Virtual Reality (VR) können deutsche Unternehmen komplexe Logistikprozesse auf Fehlerquellen hin untersuchen und bis ins Detail optimieren – noch bevor sie teure Wirklichkeit werden.
(Bild: Reichelt Elektronik)
Zu den Vorteilen des Einsatzes virtueller Technologien zählt etwa neben dem Optimieren von Prozessabläufen und dem frühzeitigen Erkennen sowie Korrigieren potenzieller Fehlerquellen, dass passende Experten bei Bedarf via VR ins Logistikzentrum zugeschaltet werden können. Dadurch werden technische Probleme, etwa beim Ausfall eines Gabelstaplers, umgehend behoben, was wiederum wertvolle Zeit spart.
Logistikmodernisierung mit Virtual Reality
Die Rechenleistung moderner VR-Hardware steigt rapide. Gleichzeitig sinken mobilitätshemmende Faktoren wie Gewicht, Größe und Umfang der Geräte. Zusammen mit stetig sinkenden Preisen durch die zunehmende Produktion in großen Mengen birgt der Einsatz von Virtual Reality in der Logistik Vorteile und Chancen, die künftig noch schneller zunehmen. Logistikzentren etwa zunächst detailliert virtuell zu konzipieren und zu optimieren, spart wertvolle Zeit und Geld. Die neuen virtuellen Möglichkeiten der Zusammenarbeit erhöhen zudem die Transparenz der Prozesse und verbessern die Kommunikation. Ergebnis dessen sind effizientere Planungen mit deutlich weniger Fehlern und einem wesentlich höheren Sicherheitsgrad. Auch virtuelle Schulungen der Mitarbeiter, Fernwartungen und virtuelle Präsentationen verbessern die Zusammenarbeit in der Praxis.
Investieren für den langfristigen Erfolg
Während internationale Großkonzerne immer stärker auf den Einsatz von Virtual Reality in der Logistik setzen, haben deutsche Unternehmen noch einiges an Aufholpotenzial im internationalen Wettbewerb. Je stärker sich virtuelle Technologien in der Logistik etablieren, desto höher wird der Wettbewerbsdruck – bis VR-Systeme zu logistischen Industriestandards werden.
Stand: 08.12.2025
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Im Umkehrschluss ergibt sich daraus für deutsche Unternehmen noch die Chance, sich durch den gezielten Einsatz moderner VR-Lösungen vom nationalen Wettbewerb abzusetzen. Dazu bedarf es allerdings sinnvoller Investitionen in passende VR-Systeme, die zum langfristigen Unternehmenserfolg beitragen. (bm)