Personalie Nadine Despineux leitet bald Vertrieb bei Jungheinrich

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der Hamburger Staplerbauer Jungheinrich besetzt mit Nadine Despineux das Vorstands-Ressort Vertrieb neu. Ab Mitte Juli 2024 folgt Despineux damit Christian Erlach, der die Staplerschmiede dann altersbedingt verlassen wird.

Wird Mitte Juli 2024 neue Vertriebsvorständin bei Jungheinrich und damit Nachfolgerin von Christian Erlach: Nadine Despineux.(Bild:  Jungheinrich)
Wird Mitte Juli 2024 neue Vertriebsvorständin bei Jungheinrich und damit Nachfolgerin von Christian Erlach: Nadine Despineux.
(Bild: Jungheinrich)

Der Aufsichtsrat der Jungheinrich AG, Hamburg, hat Nadine Despineux mit Wirkung zum 15. Juli 2024 zur neuen Vertriebsvorständin des Konzerns berufen. Damit tritt sie die Nachfolge von Christian Erlach an, der den Jungheinrich-Vorstand mit Ablauf des 14. Juli verlässt. Die 46-jährige Despineux war zuletzt als Segment CEO für die Geschäftsbereiche Marine & Industrie, Gleitlager, Digitalisierung und IT bei der Renk Group in Augsburg verantwortlich. Zuvor war sie mehr als vier Jahre als Geschäftsführerin der Krauss-Maffei Technologies in München tätig und verantwortete dort das globale Servicegeschäft, den Aufbau neuer Geschäftsfelder sowie den Bereich Digitalisierung. Despineux verfügt damit über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Führungsfunktionen internationaler Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau.

Nadine Despineux verfügt über eine herausragende Expertise in kundenorientierten und marktnahen Funktionen. Ihre besonderen Stärken hat sie in der Erschließung neuer Märkte und der nachhaltigen Veränderung von Organisationen bewiesen.

Rolf Najork, Aufsichtsratsvorsitzender bei Jungheinrich

Auch Vorstandsvorsitzender Dr. Lars Brzoska freut sich über die Neuverpflichtung von Frau Despineux. „Mit ihrer großen Expertise und Erfahrung ist sie eine hervorragende Ergänzung für unser Vorstandsteam und den Jungheinrich-Vertrieb“, so der Unternehmenslenker.

Reibungslose Nachfolgeplanung

Wie von Seiten Jungheinrich zu erfahren ist, hatte der scheidende Vertriebsvorstand Christian Erlach dem Aufsichtsrat mitgeteilt, altersbedingt keine Verlängerung seines Mandates über den 31. Dezember 2024 hinaus anzustreben. Im Rahmen der Nachfolgeplanung wurde vereinbart, dass er spätestens bis Jahresende und abhängig von seiner Nachfolge aus dem Vorstand ausscheidet. Mit dem Eintritt von Despineux legt Erlach sein Mandat nun vereinbarungsgemäß nieder. Erlach ist seit 2007 für Jungheinrich tätig und hat in dieser Zeit verschiedene Führungsfunktionen im Unternehmen ausgeübt. Seit 2018 war er Vertriebsvorstand des Konzerns.

Lithium-Ionen-Elektro-Deichselstapler von Jungheinrich im Einsatz. Ein EJC 112i ist für den diesjährigen Ifoy-Award in der Kategorie Warehouse Truck „highlifter“ nominiert.(Bild:  Jungheinrich)
Lithium-Ionen-Elektro-Deichselstapler von Jungheinrich im Einsatz. Ein EJC 112i ist für den diesjährigen Ifoy-Award in der Kategorie Warehouse Truck „highlifter“ nominiert.
(Bild: Jungheinrich)

Zeitgleich mit der Personalie gibt Jungheinrich seine stabile Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2024 bekannt. Der Auftragseingang der Hamburger, der die Geschäftsfelder Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst umfasst, lag im Berichtszeitraum „trotz eines schwierigen Marktumfeldes“ mit 1.363 Millionen Euro leicht über dem Vorjahr (1.350 Millionen Euro). Der Konzernumsatz betrug 1.274 Millionen Euro (Vorjahr: 1.291 Millionen Euro). Dabei konnten die rückläufigen Umsätze im Neugeschäft durch Zuwächse im Kundendienst sowie durch eine positive Entwicklung im Finanzdienstleistungsgeschäft nahezu kompensiert werden, wie es heißt. (bm)

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