Kontraktlogistik Neue Fraunhofer-Studie zur Projektanbahnung in der Kontraktlogistik

Redakteur: Claudia Otto

Die Fraunhofer ATL hat in Zusammenarbeit mit Salt Solutions eine Studie zur Projektanbahnung in der Kontraktlogistik erstellt. Darin sollen Kontraktlogistiker handfeste Tipps finden und Verlader erfahren, wie sie Ausschreibungen so am Markt platzieren, dass Dienstleister diese überhaupt bearbeiten können.

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Zum Beispiel ist jedem gut geführten Verlader bewusst, dass er für den erfolgreichen Einkauf von Kontraktlogistik-Dienstleistungen qualitativ hochwertige Ausschreibungsunterlagen herausgeben muss. Was die ATL-Studie „Projektanbahnung in der Kontraktlogistik“ jetzt aber herausfand: Die Logistikdienstleister sind trotz dieses Bewusstseins auf Verladerseite sehr unzufrieden mit der Qualität der Ausschreibungen.

Zu lange Bieterlisten rauben Zeit

Was die Studie ebenfalls enthüllt: Etliche Bieterlisten sind schlicht zu lang. Ihre Bearbeitung führe dazu, dass auf beiden Seiten Hunderttausende von Personenstunden jährlich unnötig vertrödelt werden: Eine überlange Bieterliste könne nicht die Mängel der Vorselektion ausgleichen.

Die Studie

  • sondiert den Ausschreibungsmarkt der Kontraktlogistik, zum Beispiel: Wie groß ist die Ausschreibungsflut nach Marktstellung der Bieter?
  • untersucht die herrschenden Ausschreibungs- und Anbahnungsprozesse: Bearbeitet die Ausschreibung noch der klinkenputzende Außendienstler? Oder ist es bereits der Business Developer? Und wie findet der Prozess der Anbahnung überhaupt statt?
  • identifiziert Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Anbahnung von komplexen Outsourcingprozessen und zwar auf beiden Seiten des Verhandlungstisches.
  • gibt Handlungsempfehlungen an beide Seiten, wie sie die Projektanbahnung so gestalten können, dass sie möglichst erfolgreich, effizient und nachhaltig abläuft.

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