Logistik-Awards Vorschlangsphase für die Logistics Hall of Fame läuft

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Auf Beschluss des Councils werden 2026 gleich mehrere neue Mitglieder in den erlauchten Kreis der Logistics Hall of Fame (LHOF) aufgenommen. Der jährliche Galaempfang im Dezember kehrt in die Wiener Hofburg zurück.

Im Säulensaal der Wiener Hofburg werden die Gäste der diesjährigen Ehrung verdienter Logistiker zu deren feierlicher Aufnahme in die Logistics Hall of Fame zusammenkommen.(Bild:  LHOF)
Im Säulensaal der Wiener Hofburg werden die Gäste der diesjährigen Ehrung verdienter Logistiker zu deren feierlicher Aufnahme in die Logistics Hall of Fame zusammenkommen.
(Bild: LHOF)

Die Wiener Hofburg, Sinnbild für die stolze Habsburgermonarchie, steht auch heute noch für Glanz und Gloria – dort finden jährlich rund 300 Veranstaltungen statt. Das für Logistiker mit Abstand wichtigste Event wird im Jahr 2026 der Galaempfang zur Aufnahme verdienter Logistiker in die Logistics Hall of Fame (LHOF) am 4. Dezember sein. Im Gegensatz zur Hofburg ist die „logistische Ruhmeshalle“ allerdings eine virtuelle Veranstaltung, die unter diesem Link weltweit besucht werden kann.

Aber bevor neue Mitglieder in die LHOF aufgenommen werden, ist viel Vorarbeit zu leisten: Ab sofort können bis zum 5. Mai Persönlichkeiten oder Gruppen für die Aufnahme nominiert werden. Die zu bewertenden Leistungen der später zu ehrenden Personen müssen über das eigene Unternehmen hinausgehen, nachhaltig sein und positive Auswirkungen auf die Logistikbranche haben.

Dieses besondere Wahljahr bietet die seltene Gelegenheit, die Vielfalt logistischer Spitzenleistungen sichtbar zu machen. Visionäre, Macherinnen und Vordenker, die Strukturen verändert und Meilensteine gesetzt haben, verdienen Anerkennung.

Anita Würmser, geschäftsführende Vorsitzende der LHOF-Jury

Würmser ruft die weltweite Community auf, Persönlichkeiten zu nominieren, die Logistik und Supply-Chain-Management über ihr Umfeld hinaus nachhaltig geprägt haben. „Sichtbarkeit ihrer Leistungen bedeutet, die wahre Bedeutung der Logistik für Wirtschaft und Gesellschaft zu würdigen“, sagt Würmser.

Humanitäres zunehmend im Fokus

Mit der Rückkehr nach Wien schließt die Logistics Hall of Fame einen besonderen Kreis: Bereits 2010 wurde in der Hauptstadt Österreichs die erste Gala der internationalen Ruhmeshalle gefeiert, bevor sie in den nachfolgenden Jahren nach Berlin gezogen ist. Im Rahmen der Veranstaltung wird darüber hinaus zum vierten Mal die „Lynn C. Fritz Medal for Excellence in Humanitarian Logistics“ verliehen. Für diese Auszeichnung können sich humanitäre Organisationen und ihre Logistikpartner mit erfolgreichen Projekten bewerben. Das Bewerbungsformular steht auf der Website der Logistics Hall of Fame zur Verfügung.

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