Verpackungstechnik

Neue Verpackungsmaschinen erlauben Verpacken mit Köpfchen

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Der Weltmarktführer bei Folienverpackungsmaschinen und Thermoschrumpfanlagen hat auf der diesjährigen Logimat erstmals eines seiner Produkte vorgestellt. Dabei handelte es sich um eine neue Formschultermaschine zum Verpacken von Spiele-Schachteln.

Folienverpackungsmaschine braucht wenig Platz und bietet kurze Rüstzeiten

Die Folienverpackungsmaschine für Standardanwendungen mit der Bezeichnung Multiplex Pico benötigt, wie der Name vermuten lässt, wenig Platz. Kurze Rüstzeiten machen sie ideal für häufige Produktwechsel. Wie alle Maschinen des Unternehmen ist sie modular aufgebaut, so dass sie den kundenspezifischen Anforderungen entsprechend und produktbezogen konfiguriert werden kann.

Aber nicht nur Spiele müssen verpackt werden, sondern auch Lebensmittel. Das Unternehmen Multivac verfolgt dabei einen ganzheitlichen, systemischen Ansatz.

Der Weltmarktführer bei Tiefzieh-Verpackungsmaschinen stellt auch Traysealer und Kammermaschinen her. Zudem bietet er komplette Verpackungslinien, in die auch hauseigene Handlingmodule, optische Inspektionssysteme und Präzisionssteuerungen integriert sind. Im Geschäftsbereich Systeme und dem kürzlich etablierten Anwendungszentrum bündelt das Unternehmen seine Verpackungs-, Produkt- und Anwendungskompetenz.

Neuer Geschäftsbereich für durchgängig automatisierte Verpackungslinien

Der neue Geschäftsbereich kümmert sich zum einen um innovative Produkte im Rahmen von durchgängigen Automatisierungslösungen für Verpackungen, zum anderen begleiten Spezialisten des Geschäftsbereichs für einen Kunden auch ein komplettes Verpackungsprojekt. Marketingleiterin Valeska Haux dazu: „Auf Wunsch übernimmt Multivac auch die Gesamtverantwortung für ein solches Projekt, so dass der Kunde in diesem Fall eine schlüsselfertige, komplette Automatisierungslösung für sein Verpackungsproblem bekommt.“

Denn angesichts der hohen Systemkomplexität vieler heutiger Verpackungslösungen könne eine Automatisierungslinie für Verpackung nicht per Plug und Play eingeführt werden. Schließlich soll das Gesamtsystem genau auf den Bedarf des Anwenderunternehmens abgestimmt sein.

Verpackungslinie muss genau zum Bedarf passen

Aber gerade dieser Bedarf sei zunächst zu ermitteln und dann in eine Verpackungslinie umzusetzen. „Bei dieser Umsetzung helfen keine vorgefertigten Tabellen, sondern in erster Linie umfassende Erfahrungen in der Implementierung von Verpackungslösungen“, sagt die Marketingleiterin.

„Eine Verpackungslösung ist also zunächst einmal ein Entwicklungsprojekt, bei dem der Anwender, der Packstoffhersteller und der Anbieter von Verpackungslösungen möglichst eng zusammenwirken sollten“, fährt sie fort. Das Anwendungszentrum am Unternehmensstammsitz in Wolfertschwenden bildet eine Schnittstelle für dieses Zusammenspiel. Dort werden zum einen Verpackungsmuster für die Kunden erstellt, zum anderen werden die Kunden zu Verpackungsmaterialien beraten und bei der Entwicklung von Verpackungskonzepten unterstützt.

Eine weitere wichtige Rolle bei der Entwicklungsarbeit spielt das Thema Nachhaltigkeit. Es geht dabei um die Verbindung von sparsamem Energie- und Materialverbrauch und der Gewährleistung einer optimalen Verpackungslösung.

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