Logistikimmobilien Henkel nimmt Hochregallager im bayerischen Wassertrüdingen in Betrieb

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Am vergangenen Freitag wurde das neue Hochregallager von Henkel in Wassertrüdingen (Mittelfranken) feierlich eröffnet. Der Düsseldorfer Dax-Konzern betreibt dort einen Produktionsstandort unter anderem für Shampoo, Haarspray und Duschgel.

Innerhalb von einer Stunde können im neuen Hochregallager von Henkel bis zu 250 Paletten ein- und ausgelagert werden.(Bild:  Henkel)
Innerhalb von einer Stunde können im neuen Hochregallager von Henkel bis zu 250 Paletten ein- und ausgelagert werden.
(Bild: Henkel)

In Wassertrüdingen, dem größten Produktionsstandort für Haarkosmetikprodukte von Henkel in Deutschland (Schwarzkopf), hat man das bisher manuell betriebene Lager durch ein State-of-the-Art-Hochregallager (HRL) ersetzt. Das HRL umfasst 4.000 Quadratmeter und hat Platz für 22.000 Paletten auf bis zu 10 Ebenen. Kapazitiv hat man sich gegenüber dem Vorgängerlager damit um 22 Prozent gesteigert. Im Lager können jetzt innerhalb einer Stunde bis zu 250 Paletten ein- und ausgelagert werden. Im Unterschied zum vorherigen Prozedere können die Waren jetzt vollautomatisch eingelagert und die Produktionslinien automatisch versorgt werden.

Für uns bedeutet das nicht nur einen großen Technologiesprung, sondern vor allem mehr Planungssicherheit und eine deutlich höhere Versorgungskapazität.

Carsten Vagt, Henkel-Standortleiter in Wassertrüdingen

Henkel kann, im Unterschied zum alten, manuell bedienten Lager, in Wassertrüdingen jetzt Spitzenzeiten besser abfedern, wie Standortleiter Vagt hervorhebt, und auch Sicherheitsbestände können nun integriert werden. Dabei werden die zur Produktion notwendigen Rohstoffe, aber auch die Packstoffe für die Produkte, hier gelagert.

Nachhaltige Logistik

Die Marke Schwarzkopf, die neben Loctite und Persil zu den drei größten Unternehmensmarken von Henkel zählt, ist seit beinahe 80 Jahren in Wassertrüdingen ansässig und wurde vor 30 Jahren vom Henkel-Konzern übernommen. Die Düsseldorfer produzieren hier etwa die Hälfte ihres europäischen Haarkosmetikgeschäfts. Eine Besonderheit des mittelfränkischen Werks sei, wie es heißt, die nachhaltige Logistik: Etwa 60 Prozent der produzierten Waren werde direkt ab Werk per Güterzug in das Henkel-Zentrallager ins nordrhein-westfälische Monheim am Rhein transportiert.

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