Stückgut Noerpel beteiligt sich an Fross

Redakteur: Claudia Otto

Die Ulmer C. E. Noerpel GmbH ist neuer Gesellschafter beim Speditionsunternehmen Fross GmbH & Co KG, Teningen. Die Zusammenarbeit der beiden IDS-Partner in direkter Gebietsnachbarschaft soll zukünftig verstärkt werden, wie die Stückgut-Kooperation IDS Logistik mitteilt.

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„Die Philosophie und Struktur unserer familiengeführten Unternehmen passen perfekt zusammen“, sagt Stefan Noerpel-Schneider, Sprecher der Geschäftsführung von Noerpel. Rund 135 Mio. Euro Umsatz erwirtschafteten die 700 Noerpel-Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Fross beschäftigt 150 Mitarbeiter, der Umsatz lag 2008 bei 25 Mio. Euro.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit dem starken Partner Noerpel die künftigen Herausforderungen und Veränderungen in der Branche gemeinsam erfolgreich angehen können“, sagt Werner Fross, geschäftsführender Gesellschafter von.

Kooperation stärkt Stückgut-Netzwerk

Für IDS ist der Einstieg von Noerpel als Partner bei Fross eine ideale Lösung. „Die enge Zusammenarbeit der IDS-Partner ist von jeher ein wichtiger Erfolgsfaktor unserer Stückgut-Kooperation“, sagt IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl. „Dass zwei mittelständische Partner nun durch die Beteiligung eine gemeinsame Zukunftsstrategie entwickeln, sehe ich als Stärkung unseres Netzes.“

Innerhalb der Stückgutkooperation IDS ist Noerpel Franchisenehmer für die Gebiete Ulm, Kempten und Ravensburg. Direkt an der Region Ravensburg schließt westlich das von Fross bediente Gebiet rund um Freiburg an. „Durch den Zusammenschluss können wir unsere Leistungen für das IDS-Netz jetzt noch besser aufeinander abstimmen“, sagt Stefan Noerpel-Schneider.

Stückgut-Partner kooperieren schon länger

Beide Unternehmen haben als langjährige IDS-Partner schon in der Vergangenheit von den Synergieeffekten beim systemgeführten Stückgut kooperiert. Die Beteiligung ermögliche nun eine engere strategische Zusammenarbeit. „Vor allem in den Bereichen Lager, Tourenplanung und Ladungsaustausch sowie bei Ausschreibungen von komplexen Kontraktlogistik-Projekten sehen wir großes Potenzial“, erklärt Noerpel-Schneider.

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