Digitalisierung Norderneys Strandkörbe werden digital

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die Ostfrieseninsel Norderneys ist nicht länger digitales Niemandsland: Das Staatsbad Norderney hat jetzt ONK mit der Produktion von QR-codierten Aluminiumschildern für ihre rund 2.000 Strandkörbe beauftragt. Damit soll Urlauben einfacher werden ...

Damit sich Touristen einen der rund 2.000 Strandkörbe auf Norderney direkt und bargeldlos buchen können, wurden jetzt QR-codierte Alu-Schilder angebracht.(Bild:  ONK)
Damit sich Touristen einen der rund 2.000 Strandkörbe auf Norderney direkt und bargeldlos buchen können, wurden jetzt QR-codierte Alu-Schilder angebracht.
(Bild: ONK)

Auch wenn bargeldloses Zahlen im Ausland längst Usus ist: Die Deutschen tun sich diversen Umfragen zufolge damit immer noch relativ schwer. Einen Schritt voran geht das Staatsbad Norderney, dessen Strandkörbe bislang nur mit Nummern gekennzeichnet waren. Immerhin konnten sie über die Vermietung vor Ort oder online über eine E-Commerce-Plattform gebucht oder vorbestellt werden. Und jetzt der Schritt nach vorne: Alle 2.000 dieser „Sitz- und Ruhemöbel“ am Strand der Nordseeinsel sind seit Ende Mai mit je zwei Schildern mit QR-Code versehen. Gäste können seitdem ihren Wunschstrandkorb auf ihrem Smartphone auf dessen Verfügbarkeit hin prüfen, ihn buchen und auch gleich bargeldlos bezahlen.

Der Auftrag war für uns produktionstechnisch anspruchsvoll. Nicht nur bedingt durch den sportlichen Zeitrahmen, sondern auch aufgrund der spezifischen Anforderungen.

Boris Weber, Produktmanager bei ONK

Mit den „spezifischen Anforderungen“ meint Weber unter anderem die Befestigung der Schilder und die Tatsache, dass knapp 1,5 Tonnen Material bewegt werden mussten. Zur Produktion hat ONK 4.000 zwei Millimeter dicke Alu-Schilder auf das Format 400 Millimeter × 150 Millimeter geschnitten und entgratet, bevor jedes Schild für die spätere Befestigung unten zweifach gebohrt wurde.

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Damit die Schilder ihre an sie gestellten Anforderungen erfüllen konnten, mussten sie anschließend noch mittels Digitaldruck, jeweils paarweise, mit identischen QR-Codes bedruckt werden – schließlich brauchte man links und rechts am Korb die gleiche Kennzeichnung. Am Ende wurden alle Schilder noch mit einem UV-Schutz mit Anti-Graffiti-Oberflächer gegen das „Verschönern“ lackiert.

Wie ONK mitteilt, hat man das Layout für die Schilder selbst erstellt: links der QR-Code mit der Aufforderung „Miet mich!“, rechts die Strandkorbnummer, die aus dem Buchstaben für den Strandabschnitt und drei Ziffern besteht. Ein wenig Werbung darf auf den Schildern am Ende natürlich auch nicht fehlen, deshalb hat man darüber noch den Slogan für Norderney angebracht: „Norderney – meine Insel“. Jetzt steht einem „digitalen“ Urlaub auf der Düneninsel ja nichts mehr im Wege ... (bm)

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