Flurförderzeuge

Offshore-Stapler widersteht extremen Einsatzbedingungen

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So sind alle lackierten Teile mit seewasserbeständigem Zweikomponenten-Lack in definierter Schichtdicke verchromt und Komponenten wie Hydraulikventile, Handbremse und andere Bedienelemente sind durch spezielle Dichtungen gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt. Darüber hinaus sind auch alle Verbindungselemente so beschichtet, dass keine Korrosion auftritt.

Spezielle Ladebox schützt Verbindung zwischen Stapler-Batterie und Ladegerät

Ebenso aufwändig ist die Explosionsschutz-Ausrüstung des Offshore-Staplers: Zum Einsatz kommen die kraftvollen, gekapselten 80-V-ASM-Drehstromantriebe in Ex-Ausführung. Sämtliche elektrischen und mechanischen Komponenten sind so ausgeführt, dass sie nicht als Zündquelle in explosibler Atmosphäre dienen können. Die gesamte Maschine entspricht den Anforderungen der EU-weit geltenden Atex-Richtlinie (Zone 1/Gas-Ex), die auch in der internationalen Offshore-Industrie anerkannt wird.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Batterieladetechnik, denn anders als in der Industrie gibt es auf den Bohrplattformen keine Nicht-Ex-Zonen, in denen man risikolos laden kann. Sichelschmidt hat für diese Aufgabe eine Ladebox entwickelt, bei der die Verbindung zwischen Batterie und Ladegerät vor der umgebenden Atmosphäre geschützt ist. Wird die Box während des Ladevorgangs geöffnet, wird das Laden sofort unterbrochen.

Schließlich wurde der Stapler auch an die extremen klimatischen Bedingungen angepasst. Die Kabinenausstattung und die Schmierstoffauswahl entspricht der Kühlhaus-Ausführung.

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