Produktion
Optimierung der durchgängigen End-to-End-Supply-Chain-Planung

Von Jochen Leppert * 4 min Lesedauer

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Die Lieferketten von Industrieunternehmen stehen unter Dauerstress: Volatile Nachfrage, Rohstoffknappheit, geopolitische Risiken, strengere Nachhaltigkeitsauflagen und ein permanent wachsender Variantenreichtum erhöhen die Komplexität des Supply-Chain-Managements exponentiell.

Planungsprozesse und Planungshorizonte in Unternehmen.(Bild:  Neonex)
Planungsprozesse und Planungshorizonte in Unternehmen.
(Bild: Neonex)

Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen Planung, Steuerung und Ausführung von Kundenbestellung bis Auslieferung nahtlos von Ende zu Ende (End-to-End) verzahnen und permanent optimieren. Doch wie können Unternehmen mit integrierter Datenschicht und KI-gestützter Szenarioplanung messbare Effizienzgewinne heben?

Systembrüche als unsichtbare Kostentreiber

In vielen Fabriken und Distributionsnetzwerken existieren isolierte Planungsinseln: Absatzprognosen in Excel, Material Requirement Planning (MRP) im ERP, Kapazitätsfeinplanung im MES, Reihenfolgeplanung in Excel, und so weiter. Dabei verursachen diese Systembrüche manuelle Datentransfers, Mehrfacheingaben und Zeitverzug und sind damit der ideale Nährboden für Fehlbestände oder Überkapazitäten. Viel kritischer sind allerdings die versteckten und teilweise enorm hohen manuellen Mikromanagement-Aufwände, die in fast allen Abteilungen notwendig sind, um den Kunden- und Lieferanforderungen mit diesen Werkzeugen gerecht werden zu können.