Pick-by-Light Optische Teilekommissionierung im Baukasten-Prinzip
Zur Fachmesse Motek 2009 präsentiert SSI Schäfer Innovationen aus den Bereichen Lager-, Werkstatt- und Betriebseinrichtungen. Zwei neue Pick-by-Light-Varianten können eigenständig vom Anwender im Lager integriert werden.
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Kostensenkungen durch optimierte Montage- und Handhabungsprozesse sind eine Zielvorgabe in nahezu allen Bereichen der Industrie. Der Intralogistikspezialist SSI Schäfer präsentiert deshalb zwei neu entwickelte Pick-by-Light-Kommissioniervarianten: „i-pick“ und „pick@work“. Das Besondere daran: Durch das Baukasten-Prinzip können die beiden Kommissioniersysteme eigenständig vom Anwender in dessen Lager integriert werden, kostengünstig und ohne großen Programmieraufwand.
Mit Pick-by-Light wesentlich höhere Pickleistung erreichbar
Mit Hilfe einer durchdachten grafischen Benutzeroberfläche, dem so genannten Touch-Panel-PC, kann die komplette Pick-by-Light-Kommissionier-Anwendung ohne EDV-Spezialkenntnisse in nur wenigen Stunden installiert werden. Dabei sei die Einbindung ins eigene Netzwerk und die Produktdatenbank ebenso einfach wie die statistische Auswertung von Zugriffshäufigkeiten, wie es heißt.
Laut Herstellerangaben kann „i-Pick“ eine Pickleistung von 600 Zeilen/s und eine Effizienzsteigerung um 300% erzielen, kombiniert mit der zehnfachen Steigerung der Kommissionierqualität gegenüber konventionellen Kommissioniermethoden, wie SSI Schäfer angibt.
Die Teilemontage wird koordiniert
Das neu entwickelte Kommissionier-System „pick@work“ stellt eine Erweiterung von „i-pick“ dar: Es dient insbesondere der Koordination von Montagearbeitsplätzen und der Bauteileoptimierung. Konfiguriert wird das Kommissionier-System durch eine Softwareergänzung auf dem Touchpanel. Die Besonderheit dabei: Die Lagerplätze der zu verbauenden Teile leuchten in der richtigen Reihenfolge auf und die Teile werden anschließend schrittweise mit Hilfe der Displayanleitung montiert.
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