Steigtechnik Originale 3D-Daten direkt ins eigene Planungsprogramm übernehmen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Steigtechnikanbieter Hymer hat sein Baukastensystem und den dazugehörigen Onlinekonfigurator erweitert: Ab sofort können Anwender originale 3D-Daten in ihre eigene Planungs- und Konstruktionssoftware übernehmen. Daraus resultieren mehr Planungssicherheit und schnellere Projektumsetzung.

Die Simulation zeigt genau, ob Höhe, Neigung und Ausladung einer Treppe ausreichen. Der Screenshot ist mithilfe der Software Vistable entstanden.(Bild:  Hymer)
Die Simulation zeigt genau, ob Höhe, Neigung und Ausladung einer Treppe ausreichen. Der Screenshot ist mithilfe der Software Vistable entstanden.
(Bild: Hymer)

Unternehmen aus Logistik, Handwerk und Industrie finden bei Hymer-Steigtechnik passgenaue Lösungen für sicheres und ergonomisches Arbeiten in der Höhe. Ein benutzerfreundlicher Onlinekonfigurator erlaubt es, Leitern, Treppen, Plattformen und Wartungsbühnen individuell an den jeweiligen Anwendungsbereich anzupassen. Mit seiner jetzt möglichen 3D-Datenübernahme setzt Hymer-Steigtechnik neue Maßstäbe bei der Planung und Gestaltung von Steigtechniklösungen. Damit fällt Unternehmen die Integration maßgeschneiderter Produkte in ihre betrieblichen Abläufe leichter, denn so lassen sich Größenverhältnisse korrekt einschätzen und bauliche Besonderheiten oder Störfaktoren bereits im Vorfeld simulieren und berücksichtigen.

Anwender können ihr Wunschprodukt entweder nach einer persönlichen Beratung oder eigenständig mithilfe des Onlinekonfigurators zusammenstellen.

Christian Frei, Vertriebsleiter Steigtechnik bei Hymer-Leichtmetallbau

Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, stehen die 3D-Daten im sogenannten „.stp-Format“ zur Verfügung. Bei Bedarf können sie dann in das eigene CAD/CAM-Programm übernommen werden. Weil die 3D-Daten bei Hymer schnell und unkompliziert angefordert werden können, stehen schon in der Planungsphase exakte und verlässliche Daten zur Verfügung.

Dummys sind keine gute Lösung

Werden statt der originalen Daten sogenannte Dummys verwendet, sind Störkonturen möglicherweise nicht erkennbar, beispielsweise eine hervorstehende Maschinenecke oder ein überstehendes Regal im Lager. Gerade bei der Planung einer kompletten Anlage oder einer Fertigungslinie ist es jedoch wichtig, mit realen Daten zu arbeiten. Wird ein Fehler zu spät erkannt, zum Beispiel erst während der Realisierung, sind die Folgekosten meist hoch. „Ist ein Überstieg oder die Treppe zu einer Maschine falsch geplant und man stellt erst bei der Auslieferung fest, dass das Produkt so nicht stehen kann, kann das Folgen bis hin zum Produktionsausfall haben“, gibt Frei zu bedenken. Auch die angrenzende Planung der restlichen Fertigungshalle oder weiterer Maschinen und Anlagen könne mit originalen Daten im eigenen Planungssystem viel zuverlässiger stattfinden.

Nicht zuletzt spielen originale 3D-Daten im Hinblick auf eine gelungene innerbetriebliche Logistik und die Arbeitssicherheit eine wichtige Rolle. Durch die Simulation mit echten Daten wird zum Beispiel sichtbar, wo eine Arbeitsbühne über die Sicherheitsstreifen an einer Maschine hinausragen würde oder wo Fahrwege für Stapler gestört beziehungsweise die Laufwege für die Mitarbeitenden verstellt wären.

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