Grips statt Masse Die Roboterzukunft heißt „Intelligenz“ statt schnöde Stückzahlen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die Robotik, heißt es, ist rasant auf dem Vormarsch, wie die jüngsten Zahlen der International Federation of Robotics (IFR) belegen. Das ist auch die Chance für das Know-how von Robominds ...

Nachweislich werden immer mehr Robotersysteme in der Industrie genutzt. Doch die Anforderungen verändern sich, registriert Robominds, Spezialist für Kombinationen aus Robotik und KI. Was in Zukunft nötig ist, erklären die Münchener deshalb hier ...(Bild:  Robominds)
Nachweislich werden immer mehr Robotersysteme in der Industrie genutzt. Doch die Anforderungen verändern sich, registriert Robominds, Spezialist für Kombinationen aus Robotik und KI. Was in Zukunft nötig ist, erklären die Münchener deshalb hier ...
(Bild: Robominds)

Nur im letzten Jahr wurden laut Analyse der IFR über 542.000 neue Robotereinheiten installiert. Damit seien aktuell gut 4,7 Millionen Roboter in den Fabriken im Einsatz. Diese Dynamik zeige, dass das Thema Robotik längst kein Nischendasein mehr fristet, sondern die industrielle Wertschöpfung weltweit immer intensiver prägt, heißt es. Und Robominds entwickelt seit fast 10 Jahren Robotiksysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) für die Bereiche Logistik, Lab Automation und Montage. Für die Roboterspezialisten aus München gelten diese Wachstumszahlen als klarer Hinweis, dass die Robotik aber auch an einem Wendepunkt angekommen sei. Denn es werden zwar unzweifelhaft mehr Roboter installiert, doch damit steigt auch die Komplexität der Aufgaben, die sie bewältigen müssen, so die Erklärung von Robominds. Deshalb reiche der Blick auf die bloßen Stückzahlen in puncto installierter Robotereinheiten nicht aus, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Entscheidend sei viel mehr, dass Roboter flexibel reagierten – auch unter unvorhergesehen Umständen – damit sie dennoch präzise arbeiten und eigenständig Entscheidungen treffen könnten.

Robotergestütztes taktiles Fügen macht die Stoßrichtung klar

Die Zukunft heiße deshalb: Mehr Smarte Roboter! Und vor allem die Logistik erweist sich dabei als Wachstumsmotor, wie Robominds feststellt. Denn während die Automobilbranche mit strukturellen Schwächen kämpft, wächst der Bedarf in der Logistik kontinuierlich, so die Erfahrung der letzten Zeit. Variantenvielfalt, Zeitdruck und unvorhersehbare Situationen prägten dabei den Alltag und machten „intelligente“ Robotik demnach zum Schlüssel für die Zukunft der industriellen Arbeitsweise. Zur den Anwendungsfeldern gehört etwa das taktile Fügen, das als Kompassnadel angesehen werden kann, die zeigt, wohin die Entwicklung geht. Und Technologien, die heute beispielsweise für mehr Präzision und Flexibilität in automatisierten Montagsprozessen entstünden, ebneten zugleich den Weg dafür, dass auch die viel diskutierten humanoiden Roboter künftig komplexere Aufgaben im direkten menschlichen Umfeld übernehmen könnten.

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